Wer wird der Sieger des Mr. Olympia 2026 im Open Bodybuilding? Samson, Derek oder ein ganz anderer Athlet? Keine andere Frage beschäftigte Bodybuildingfans in den vergangenen Wochen so stark wie diese. Am ersten Wettkampftag in Las Vegas präsentierten sich die Schwergewichtsprofis nun zum ersten Mal im Rahmen der Vorwahl. Somit steht bereits fest: Es gab den erwarteten Vierkampf an der Spitze!
Wer kann Derek Lunsford beim Olympia 2026 vom Thron stoßen?
Durch die Absage von Hadi Choopan fehlt zwar einer der größten Konkurrenten der vergangenen Jahre, an ernsthaften Herausforderern mangelt es dennoch nicht. Allen voran wollen der frühere Olympia-Sieger Samson Dauda und der amtierende Arnold-Classic-Champion Andrew Jacked nach dem Titel greifen. Doch auch Nick Walker meldete nach seiner Rückkehr und einem starken Wettkampfjahr entsprechende Ambitionen an.
Dahinter versprach bereits der Kampf um den First Callout enorme Spannung. Martin Fitzwater wollte seinen fünften Platz aus dem Vorjahr verbessern, während Behrooz Tabani dieses Mal ohne kurzfristige Visa-Probleme antreten konnte. Mit Brandon Curry stand zudem ein früherer Olympia-Sieger auf der Bühne, der bei der Arnold Classic 2026 bewies, dass weiterhin mit ihm zu rechnen ist.
Doch auch dahinter ist das Feld stark besetzt. Michal Krizo, Tonio Burton, William Bonac und die Olympia-Debütanten Edward Kargbo und Sergey Danilov waren allesamt Athleten, mit denen im Vorfeld gerechnet wurde.
Mr. Olympia 2026 Open Bodybuilding: First Callout
Im First Callout der Vorwahl positionierten die Judges folgende Athleten in dieser Reihenfolge:
- Michal Krizo
- Nick Walker
- Samson Dauda
- Andrew Jacked
- Derek Lunsford
- Tonio Burton
Für Michal Krizo und Tonio Burton zahlte es sich damit aus, sich in Pittsburgh und New York präsentiert zu haben.

Doch auch Nick Walker, der mit großen Erwartungen zum Olympia reiste, wurde nicht übersehen. Nach der ersten Wertungsrunde rotierten die Judges den Vorjahressechsten in die Mitte und verglichen ihn mit Derek Lunsford.
Im zweiten Callout ging es dann um den Einzug in die Top 10. Die Judges verglichen:
- James Hollingshead
- Regan Grimes
- Brandon Curry
- Jordan Hutchinson
- Behrooz Tabani
- Martin Fitzwater
Insbesondere Letztgenannter wirkte in einigen Posen im Vergleich zur Konkurrenz etwas zu schlank und konnte nicht an den guten Eindruck des Vorjahres anknüpfen.

Anders sah es dagegen für Regan Grimes aus, den die Judges nach einer ersten Vergleichsrunde in die Mitte zu Brandon Curry rotieren ließen.
Im dritten Callout wurden schließlich
- Quinton Eriya
- Leandro Sencini Peres
- Mohamed Foda
- Sasan Heirati
- Edward Kargbo
- William Bonac
aufgerufen. Für William Bonac sollte es der letzte Olympia sein und erstmals würde er sich vermutlich nicht platzieren können.

Der verdiente Bodybuildingveteran wird diese sportliche Niederlage verkraften, auch wenn er sich sicherlich einen anderen Abschied von der Olympia-Bühne erhofft haben dürfte.

Zum Abschluss kamen dann im vierten Vergleich die verbliebenen Daniel Kuffel, Sergey Danilov, Patrick Moore und Andrea Presti. Alle vier hatten ihren Platz auf der Olympia-Bühne verdient. An diesem Abend war die Konkurrenz jedoch zu stark, als dass die vier Athleten um eine Platzierung hätten mitkämpfen können.
Final Callout mit der erwarteten Top 4!
Nach den Callouts ging es zunächst um den Einzug in die Top 5 weiter. Die Judges legten sich im Rahmen der Vorwahl beim Olympia 2026 auf
- Regan Grimes
- Tonio Burton
- Michal Krizo
- Brandon Curry
fest, sodass klar war, dass Martin Fitzwater im Vergleich zum Vorjahr deutlich an Boden verloren hatte.

Dies galt hingegen nicht für den amtierenden Titelträger Derek Lunsford. Gemeinsam mit Andrew Jacked, Nick Walker und Samson Dauda kam es zum im Vorfeld erwarteten Final Callout, bei dem Samson Dauda und Nick Walker zunächst in der Mitte standen.

Auch hier rotierten die Judges noch einmal durch, wobei es so aussieht, als ob Andrew Jacked in diesem Jahr an Boden verloren hat und aus der Top 3 verdrängt wurde.
Titelbild: Instagram



















