Hadi Choopan muss Mr. Olympia 2026 absagen

Hadi Choopan verpasst Olympia 2026

Der Iraner Hadi Choopan ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Mr. Olympia. Seinem Sieg im Jahr 2022 folgte zwar bislang kein weiterer Titelgewinn, der Ausnahmesportler gehörte jedoch stets zum Kreis der Titelanwärter, die es zu schlagen galt. Nachdem er im vergangenen Jahr noch auf Platz 2 gelandet war, wird Hadi Choopan beim Mr. Olympia 2026 keine Chance auf eine Revanche bekommen. Der Grund sind Visa-Probleme, jedoch nicht von Seiten der USA.

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Coachwechsel für zweiten Olympia-Titel

Sportlich sollte der Mr. Olympia 2026 für Hadi Choopan nochmals ein neues Kapitel bedeuten. Nachdem er auf der Arnold Classic 2026 hinter Andrew Jacked und Nick Walker platziert wurde, entschied der Open Bodybuilder sich für eine Zusammenarbeit mit Milos Sarcev.

Im Rahmen der Bekanntgabe über die sozialen Medien deutete der Wettkampfathlet damals an, in seinem Vorbereiter nicht nur sportlichen Rat, sondern auch menschlich einen Rückhalt gefunden zu haben. Die Äußerungen waren insbesondere vor dem Hintergrund zu sehen, dass es unter Bodybuildingfans zum Teil hitzige Diskussionen um die politische Meinung des IFBB Pros gab und wie dieser zur iranischen Regierung stehe.

Insbesondere im Vorfeld der Arnold Classic war der öffentliche Druck enorm, wobei der Open Bodybuilder versuchte, sich hiervon nichts anmerken zu lassen. Und zumindest auf die Visa-Vergabe schienen die Diskussionen keinen Einfluss genommen zu haben. Nun gab es jedoch eine unerwartete Wendung.

Hadi Choopan erhält kein Visum für Mr. Olympia 2026

Über die sozialen Medien erklärte Hadi Choopan, dass er kein Visum für den Mr. Olympia 2026 erhalten würde. Nachdem er sieben Mal am Olympia teilgenommen hatte, wird er nun erstmals den Wettkampf verpassen. Das Problem war jedoch nicht die Visa-Vergabe der USA, sondern die untersagte Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Hadi Choopan hätte zur US-Botschaft in Dubai fliegen müssen, um dort für sein Visum vorzusprechen. Am Flughafen wurde ihm jedoch die Einreise nach Dubai verweigert, da sein bislang zehn Jahre gültiges VAE-Visum vorzeitig deaktiviert worden sei. Aufgrund der aktuellen politischen Situation gab es keine Möglichkeit, über einen alternativen Flughafen einzureisen.

Der mehrfache Olympia-Teilnehmer verpasst damit den diesjährigen Wettkampf in den USA. Gleichzeitig kündigte er jedoch an, auf die Bühne zurückzukehren.

Titelbild: Instagram

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