Ist Keone Pearson in der 212 beim Olympia 2026 zu schlagen? Diese Frage beschäftigte Fans nach den Eindrücken aus dem Vorjahr sowie von der Prag Pro 2025. Der 212-Champ hatte die Tür einen Spalt offengelassen, doch bereits im Rahmen der Vorwahl des Mr. Olympia 2026 war klar, dass die Konkurrenz in der 212-Division sich in diesem Jahr nur selbst schlagen könnte. Der neue und alte Sieger sollte Keone Pearson heißen.
Vorjahresfinalisten fallen ab
Während Keone Pearson sich in alter Stärke zurückmeldete und den Fehltritt aus dem Vorjahr eindrucksvoll ausgleichen konnte, hatten andere Vorjahresfinalisten ihren eigenen Kampf zu bestreiten. Während der Vorjahresfünfte Courage Opara aus gesundheitlichen Gründen kurz vor dem Olympia 2026 die Teilnahme absagen musste, schafften es Nihat Kaya und Shaun Clarida nicht, die Vorjahresergebnisse zu bestätigen.
Schon im Rahmen der Vorwahl war klar, dass der junge Türke Nihat Kaya nicht erneut die Top 4 knacken würde. Der von Patrick Tuor vorbereitete Athlet schaffte nur knapp das Gewichtslimit für diesen Olympia, überzeugte auf der Bühne aber dennoch nicht so wie im Vorjahr. Ob er dauerhaft in der 212 bleibt oder nicht doch noch ins Open wechselt, bleibt abzuwarten.
Dort wiederum hatte Shaun Clarida zwar ebenfalls bereits Erfolge gefeiert, trat bei seinem dreizehnten Olympia jedoch erneut in der 212 an. Der frühere Olympia-Champ konnte im vergangenen Jahr Keone Pearson noch überraschend gefährlich werden. Das zunehmende Alter ist dem Olympia-Veteranen jedoch insbesondere an der Beinmuskulatur anzusehen.
Keone Pearson holt Titel Nummer 4!
So war es beim Mr. Olympia 2026 keine Frage, wer den Sieg in der 212 holen würde, sondern lediglich ein Kampf um die Platzierungen dahinter. Keone Pearson ließ keinen Zweifel an der Fortsetzung seiner Erfolgsgeschichte, wobei sein größter Herausforderer in diesem Jahr der Brasilianer Lucas Garcia war. Nach dem dritten Platz im Vorjahr kämpfte sich der Südamerikaner weiter nach vorne und überzeugte auf ganzer Linie.

Gleiches gilt für seinen Landsmann Vitor Alves Porto De Oliveira. Der 212-Athlet wurde im vergangenen Jahr aus den Top 5 verdrängt, reiste jedoch zuletzt mit zwei Siegen zum Olympia 2026 an. Dort schaffte er nicht nur die Rückkehr in den First Callout, sondern schlug auch Nihat Kaya, für den am Ende nur der fünfte Rang blieb.

Shaun Clarida vervollständigte die Top 5. Der zweifache Olympia-Champ zählt weiterhin zu den Spitzenathleten in der 212, auch wenn es für ihn keinen dritten Olympia-Titel mehr geben wird.
Ergebnisse Olympia 2026 der 212-Division
Damit ergab sich folgendes Ranking:
- Keone Pearson
- Lucas Garcia
- Shaun Clarida
- Vitor Alves Porto De Oliveira
- Nihat Kaya

Titelbild: Instagram



















