Nick Walker ist der neue Mr. Olympia. Nachdem der US-Amerikaner im Vorjahr noch den sechsten Platz belegt hatte, setzte er sich beim Mr. Olympia 2026 gegen Samson Dauda und Derek Lunsford durch. Im Anschluss an den Wettkampf sprach Nick Walker darüber, wie er die vergangenen Monate erlebte und warum sein neuer Coach einen entscheidenden Anteil am Erfolg hatte.
Nick Walker glaubte nach dem Prejudging an den Sieg
Im Vorfeld des Mr. Olympia 2026 hatten die wenigsten Experten tatsächlich mit einem Sieg von Nick Walker gerechnet. Immer wurde wurde von einem möglichen Szenario gesprochen, in dem nicht jede der Top-Athleten in Form sein würde, so dass der frühere Arnold-Classic-Sieger eine Chance habe.
Der spätere Olympia-Champ selbst sah dies schon im Vorfeld des Wettkampfes anders und betonte auch nach dem historischen Sieg, nicht gewonnen zu haben, weil die Konkurrenz geschwächelt hatte. Vielmehr wäre jeder mit 100 Prozent angetreten.
Als sein Name schließlich tatsächlich aufgerufen wurde, sei dies nach den vielen Rückschlägen der vergangenen Jahre ein besonderer Moment gewesen. Gleichzeitig betonte Nick Walker, dass er dieses Mal die richtigen Menschen um sich gehabt habe. Insbesondere die Zusammenarbeit mit seinem Coach habe für ihn einiges verändert.
Nick Walker verlor die Leidenschaft am Bodybuilding
So erklärte der IFBB Pro, dass er über einen längeren Zeitraum die Leidenschaft für das Bodybuilding verloren. Er habe zwar weiterhin gerne trainiert und sei jeden Tag ins Gym gegangen, doch der eigentliche Spaß am Sport sei zunehmend verschwunden. Sein neuer Coach habe ihn schließlich daran erinnert, dass beide mit dem Bodybuilding genau das machen könnten, was ihnen Freude bereite.
Gleichzeitig begann Nick Walker damit, äußere Einflüsse stärker auszublenden. Der US-Amerikaner blockierte nach eigener Aussage sämtliche News-Plattformen auf Social Media. Dies sei nicht persönlich gemeint gewesen. Er habe lediglich alles ausblenden wollen, um sich auf das zu konzentrieren, was er am besten könne.
Als neuer Mr. Olympia wolle Nick Walker den Bodybuildingsport nun bestmöglich repräsentieren und anderen Menschen Mut machen, ihre Ziele zu verfolgen. Mit einem Olympia-Sieg scheint er sich allerdings noch nicht zufriedenzugeben. Auf die Frage, wie sich „Mr. Olympia Nick Walker“ anhöre, erklärte der US-Amerikaner, dass er nun wohl noch ein paar weitere Olympias gewinnen müsse.
Titelbild: Instagram



















