Die Tampa Pro 2026 sollte einer der letzten Qualifikationswettkämpfe für den Olympia 2026 sein und bot eine Vielzahl an Klassen, die auf zwei Wettkampftage verteilt waren. Das große Highlight des Wettkampfs in den USA war das Open Bodybuilding, in dem neben dem Deutschen Tim Budesheim unter anderem auch Nick Walker antrat. Nachdem dieser bei der Arnold Classic 2026 mit dem zweiten Platz die Qualifikation noch knapp verpasst hatte, holte Nick Walker sie sich bei der Tampa Pro 2026 souverän – und machte im Anschluss eine Kampfansage in Richtung Olympia 2026.
Tim Budesheim erhält keinen Vergleich mit Nick Walker
Auch wenn der Sieg bei der Tampa Pro 2026 kein realistisches Ziel gewesen wäre, reiste Tim Budesheim nicht nur zum Sammeln von Erfahrungen in die USA. Im Vorfeld des Wettkampfs kündigte er an, dass er sich Hoffnungen auf eine Top-5-Platzierung mache. Zum Saisonauftakt in Portugal hatten ihn die Judges noch außerhalb des ersten Callouts aufgerufen. Die Hoffnung, dass es in den USA anders verlaufen würde, war insbesondere durch das Line-up begründet.
Insbesondere einen direkten Vergleich mit Nick Walker hätte der Deutsche gerne mitgenommen, um sich unmittelbar mit der Weltspitze messen zu können. Auch sein Coach Manuel Bauer formulierte im Vorfeld ähnliche Ziele. Während der Kampf um den Titel unrealistisch gewesen wäre, hätte sich der Vorbereiter ein Vordringen bis auf Platz vier vorstellen können, wenn alles gepasst hätte.

Doch am Ende verlief der Wettkampf in den USA enttäuschend. Tim Budesheim wurde in der Vorwahl lediglich im zweiten Vergleich aufgerufen. Die Top 5 war damit außer Reichweite. Dass der deutsche IFBB Pro nach der Vorwahl entsprechend reagierte, war nur allzu nachvollziehbar. So erklärte auch er, dass der First Callout das Ziel gewesen sei, der nicht erreicht wurde. Auch wenn er mit der Form zufrieden gewesen sei, würde daher die Enttäuschung überwiegen.
Nick Walker will nach Sieg bei der Tampa Pro um den Olympia-Titel 2026 kämpfen
Der Maßstab bei der Tampa Pro 2026 sollte wie erwartet Nick Walker sein. Der US-Amerikaner kündigte im Vorfeld an, dass er nicht nur wegen der Qualifikation kommen würde, sondern die Bühne als klarer Titelkandidat für den Olympia 2026 verlassen wolle. Diese Ankündigung wiederholte Nick Walker nach seinem Titelgewinn erneut.
Dahinter kam es wie erwartet zum Kampf zwischen James Hollingshead und Joseph Palacios. Während Letztgenannter eine ähnliche Struktur wie Nick Walker aufweist, konnte der Brite wie schon in Portugal und China mit seiner Härte überzeugen. Dennoch reichte es zum dritten Mal in Folge lediglich für den zweiten Platz. Die nächste Chance zur Qualifikation bietet sich bei der Atlanta Pro.
Ergebnisse der Tampa Pro 2026
Für Tim Budesheim wurde es am Ende der zehnte Platz in einem Feld von 20 Teilnehmern. Der Best Posing Award ging an Patrick Moore, der es durchaus überraschend in den First Callout schaffte und am Ende auf Platz sechs landete.

Für den Olympia 2026 gibt es im Open Bodybuilding noch drei Qualifikationsmöglichkeiten.
Titelbild: Instagram

















