Mit Bekanntgabe der Teilnahme von Samson Dauda stand für die meisten Fans bereits fest, wer den Wettkampf in Offenbach 2026 gewinnen würde. Dennoch stellten sich zahlreiche deutsche Open Bodybuilder nicht nur dem haushohen Favoriten, sondern präsentierten sich auch dem deutschen Publikum. Fraglos ging es dabei auch darum, wer in Abwesenheit des Vorjahressiegers Urs Kalecinski die vorderste Platzierung als deutscher Schwergewichtsprofi erreichen würde.
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Verwirrungen in der Vorwahl
Über 30 Schwergewichtsprofis auf einem Wettkampf sind offenbar nicht nur für die Fans eine schier unüberschaubare Anzahl. Auch die Judges schienen im Rahmen der Vorwahl zeitweise den Überblick verloren zu haben. Während Emir Omeragic und Patryk Galimski in den First Callout kamen, wurden Tim Budesheim, Marius Strumpen, Maik Ciesla und Matthias Hollweck im zweiten Callout verglichen. Offenbar vergessen hatte man dabei Justin Musiol, der sportlich gesehen hier ebenfalls seinen Vergleich hätte bekommen müssen und später dann auch im Finale dabei war.
Unübersehbar war allerdings Samson Dauda, der im Rahmen der Vorwahl bereits seinem Status als Favorit gerecht wurde. Der Brite hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, beim zweiten Wettkampf erst seine Bestform abzurufen. Aus diesem Grund entschied er sich wie schon 2024 bei seinem Olympia-Sieg für einen Wettkampf in Europa im Vorfeld.
Die Top 3 zeichneten sich hingegen mit Regan Grimes und John Jewett ab. Erstgenannter hat bereits die Olympia-Quali für 2027 gewinnen können und präsentierte sich in Offenbach nochmals etwas verbessert. Auch wenn es in Offenbach für die vorderen Plätze reichte, dürfte in zwei Wochen beim Olympia der Kampf um die Top 10 bereits schwer werden.
Marius Strumpen überzeugt bei Profi-Debüt
Der größte deutsche Gewinner im Open Bodybuilding dürfte an diesem Abend Marius Strumpen gewesen sein. Der Schwergewichtsprofi gab in Offenbach sein Profi-Debüt und trat so leicht wie noch nie an. Dabei verzichtete er im Vorfeld nicht nur auf größere Ankündigungen, sondern auch auf öffentliche Formchecks. Er wollte sich schlichtweg keinen unnötigen Druck machen, was sich für den Wettkampf offenbar als richtige Strategie herausstellte.
Der frühere deutsche Meister beim DFBV überzeugte im internationalen Teilnehmerfeld mit Muskelmasse und guter Definition. Wie viel Potenzial er selbst noch besitzt, wird der Wettkampfathlet am besten wissen. Sollte er sich aber noch weiter verbessern können, dürfen Bodybuildingfans auf zukünftige Auftritte gespannt sein.
Kein Deutscher im Final Callout
Bitter war der Abend hingegen sicherlich für die deutschen Athleten, welche sich nicht in der Top 10 wiederfanden und somit auch keine Kür präsentieren durften. Insbesondere Maik Ciesla zeigte sich wie schon in den letzten Formchecks mit sehr guter Definition und hätte sicherlich auch bessere Vergleiche an diesem Wettkampfabend verdient.
Im Final Callout wurde dann schließlich kein deutscher Athlet mehr aufgerufen. Samson Dauda, Regan Grimes, John Jewett und Stuart Sutherland wurden noch einmal miteinander verglichen, wobei der Sieger an diesem Abend fraglos bereits feststand.
Die Ergebnisse Offenbach 2026
Am Ende entschieden sich die Judges für folgendes Ranking:
- Samson Dauda
- Regan Grimes
- John Jewett
- Stuart Sutherland
- Emir Omeragic
Die Scorecards werden nachgereicht.
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