Nur eine Woche nach dem Mr. Olympia 2026 fand in Polen bereits der nächste Wettkampf statt, mitsamt der Möglichkeit, sich für den Mr. Olympia 2027 zu qualifizieren. Doch anders als im Vorfeld spekuliert, nahmen nur wenige Olympians die Chance auf eine schnelle erneute Qualifikation wahr. Lediglich der Italiener Andrea Presti, der beim Olympia auf dem geteilten 16. Platz gelandet war, startete im deutschen Nachbarland. Damit bestand die Chance für den einen oder anderen Athleten, zu überraschen.
Drei deutsche Starter auf der Polen Pro 2026
Nachdem in dieser Saison bereits eine Vielzahl deutscher Open Bodybuilder auf der Bühne gestanden hatte, verzichtete der Großteil von ihnen auf einen Start im deutschen Nachbarland. Lediglich drei Athleten wagten die Teilnahme an der Polen Pro 2026, bei der im Vorfeld unklar war, wie hochwertig das Starterfeld besetzt sein würde.
Neben Valeri Frizler, der nach seinem Wechsel aus der Classic bereits in Offenbach erstmals in der Open gestartet war, wollten Patryk Galimski und Nico Leonetti sich vor den Kampfrichtern beweisen. Patryk Galimski konnte zuletzt in Offenbach mit Platz 6 die bislang beste Platzierung seiner noch jungen Wettkampfkarriere erreichen und wollte gemeinsam mit seinem derzeitigen Coach erneut einen neuen Look auf die Bühne bringen.
Nico Leonetti, auch bekannt als Nico Stallone, hatte sich hingegen in Offenbach mit dem geteilten 16. Platz zufriedengeben müssen. Der IFBB Pro hatte gemeinsam mit seinem Coach Heiko Kallbach bereits auf der Europa Pro sein bisheriges Bestpaket präsentiert und trat in Polen nochmals etwas leichter an. Die Mühe sollte sich für den in Hannover lebenden IFBB Pro auszahlen.
Andrea Presti gewinnt Olympia-Ticket in Polen
Die Polen Pro 2026 ist einer der wenigen Wettkämpfe, bei denen Vorwahl und Finale an zwei Tagen ausgetragen werden. Bereits am Samstag wurde deutlich, in welche Richtung der Wettkampf für die Deutschen gehen würde. Während Nico Stallone es bis in den First Callout schaffte, kämpfte Andrea Presti in der Mitte gegen Lokalmatador Maciej Nabagło um den Sieg.

Am Ende musste sich der gerade einmal 24-jährige Pole dem Italiener geschlagen geben, der sich damit zum fünften Mal für den Olympia qualifiziert hat. Für Nico Stallone wurde es der vierte Platz. Die vollständigen Ergebnisse stehen noch aus.
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