Ergebnisse Mexico Pro 2026: Leichtes Spiel für Tonio Burton

Neben der Polen Pro 2026 fand am selben Wochenende auch in Mexiko, eine Woche nach dem Mr. Olympia 2026, ein Qualifikationswettkampf im Open Bodybuilding statt. Während im vergangenen Jahr noch Regan Grimes und Tonio Burton aus Las Vegas angereist waren, verzichtete der in diesem Jahr bereits qualifizierte Kanadier auf eine erneute Teilnahme. So war Tonio Burton im Schwergewichtsbodybuilding der einzige Athlet, der in diesem Jahr beim Olympia stand und auf der Mexico Pro 2026 an den Start ging.

Olympians dominieren die Mexico Pro 2026

Auch wenn das Line-up im Open Bodybuilding wenig spektakulär war, konnte die Mexico Pro 2026 insgesamt jedoch einige namhafte Athletinnen und Athleten vorweisen, die wenige Tage nach dem Olympia erneut auf die Bühne gingen. Bei den Frauen verteidigte Natali Coelho ihren Titel aus dem Vorjahr, nachdem die Women’s-Physique-Athletin in diesem Jahr den Olympia-Titel gewinnen konnte.

In der Figure siegte Vize-Olympia-Siegerin Jessica Reyes Padilla, in der Wellness die Olympia-Dritte Elisa Alcantara und in der Bikini-Klasse holte Lokalmatadorin Reyna Perez nach einem geteilten 16. Platz beim Olympia den ersten von zwei notwendigen Siegen für die erneute Quali. Lediglich im Women’s Bodybuilding holte Patti Hanson erstmals das Olympia-Ticket.

Und auch bei den Männern waren die letztlichen Sieger erfahrene Olympia-Athleten. In der 212 gewann Esteban Fuquene nach Platz 11 beim Olympia die erneute Quali. Der frühere Olympia-Sieger Erin Banks dominierte die Men’s Physique und in der Classic Physique holte sich der zweifache Arnold-Classic-Champ Terrence Ruffin wie erwartet den ersten Sieg in der neuen Qualifikationsperiode. Letzterer will sich voraussichtlich noch in den nächsten Wochen die erneute Quali für 2027 sichern, bevor er 2027 zur Arnold Classic zurückkehren wird.

Tonio Burton verteidigt ungefährdet seinen Titel

Vermutlich hatte es die Konkurrenz bereits erahnt. Nachdem Tonio Burton in diesem Jahr erstmals in die Top 5 beim Olympia vordringen konnte, gibt es nicht viele Athleten, die ihn an diesem Wochenende realistisch hätten schlagen können. Der US-Amerikaner holte sich bereits im vergangenen Jahr den ersten von insgesamt drei Saisonsiegen und trat auch in diesem Jahr nicht nur zur Titelverteidigung, sondern auch zur sicheren Olympia-Quali an.

Bereits bei Veröffentlichung des Line-ups war klar, dass der namhafteste Konkurrent Lewis Breed sein sollte, der in seinem Leben jedoch noch nie die Top 3 bei einem Profi-Wettkampf geknackt hatte. Auf der Mexico Pro 2026 sollte sich dies nun ändern. Der Brite kam hinter dem klaren Favoriten Tonio Burton auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Mexikaner Carlos Andres Burbano Arevalo, der sein Profi-Debüt gegeben hatte.

Scorecard Ergebnisse Mexico Pro 2026
Scorecard Ergebnisse Mexico Pro 2026 – Bild: IFBBPro.com
Titelbild: Instagram

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