Die Arnold Classic hat einen neuen Champion! Nachdem Andrew Jacked sich beim Olympia bereits in die Top 3 vorgekämpft hatte, schlug der Open-Bodybuilder in Ohio alle Konkurrenten und gewann die Arnold Classic 2026. Mit Blick auf den Mr. Olympia 2026 ergibt sich nicht nur aufgrund dieses Sieges eine interessante Konstellation.
Martin Fitzwater verletzt sich in der Vorwahl
Ähnlich wie beim Mr. Olympia finden die Wertungen im Open Bodybuilding an zwei Wettkampftagen statt. Während dies für Fans die Spannung erhöht, ist es für die Athleten entsprechend schwierig, gleich zweimal ein möglichst gutes Paket zu erreichen. Von den im Vorfeld favorisierten Athleten gab sich jedoch bereits in der Vorwahl niemand die Blöße, wobei insbesondere Brandon Curry nicht die Aufmerksamkeit erhielt, die er verdient hätte.
Stattdessen konzentrierten die Judges sich auf Hadi Choopan, Andrew Jacked, Nick Walker und Martin Fitzwater. Alle präsentierten sich in erwartet guter Form, wobei am ersten Wettkampftag Abstriche zu machen waren. Hadi Choopan brachte nicht die gewohnt außergewöhnliche Härte, und die Dysbalance im Beinbereich wurde zunehmend sichtbarer. Nick Walker hingegen schaffte ohne Coach eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Olympia und war für einige Fans sogar der Favorit auf den Sieg.
Die Judges ließen sich hingegen weniger in die Karten schauen. Lange ließ man Nick Walker bei den Vergleichen außen stehen, während Hadi Choopan fast dauerhaft in der Mitte blieb. Martin Fitzwater wurde im Rahmen der Vorwahl hingegen zunehmend schwächer. Der IFBB-Pro zog sich eine Verletzung im Beinbizeps zu, was dazu führte, dass er die Posen nicht mehr optimal stellen konnte.
Nur noch drei Athleten im Finale im Fokus
Im Finale wurden die Judges deutlicher und holten Hadi Choopan, Nick Walker und Andrew Jacked in einen Dreiervergleich, in dem sie Nick Walker in die Mitte stellten. Dass es für Martin Fitzwater nur für Platz 4 reichen würde, war ab diesem Zeitpunkt klar. Er wurde anschließend mit Brandon Curry und Rafael Brandao in einen zweiten Dreiervergleich gerufen, den er letztlich für sich entschied.

Spannend blieb es an der Spitze. Die Judges riefen abschließend erneut die Top 3 auf die Bühne, und jeder Athlet bekam letztlich die Chance, einmal in der Mitte zu stehen. Alle Athleten hatten ihre Stärken, und entsprechend werden die einzelnen Fanlager ihren Favoriten auf dem ersten Platz gehabt haben.
Andrew Jacked gewinnt Arnold Classic 2026
Nachdem Hadi Choopan für den dritten Platz aufgerufen wurde, war klar, dass es ein Rennen zwischen Andrew Jacked und Nick Walker werden würde. Als der Name des US-Amerikaners aufgerufen wurde, kam es zu hörbaren Reaktionen in der Halle, die vor allem Überraschung ausdrückten. Der Olympia-Sechste präsentierte im Finale sein wohl bislang bestes Paket und wurde nur knapp geschlagen.

Der Sieg ging hingegen an Andrew Jacked, wobei nicht alle Judges ihn bei der Arnold Classic 2026 auf dem ersten Platz hatten. Wie die Scorecard zeigt, war Nick Walker dem späteren Sieger dicht auf den Fersen und kam im Finale sogar noch einmal näher an den Titelträger heran. Doch nicht nur aufgrund dieses Gewinns ergibt sich für den Mr. Olympia 2026 eine spannende Ausgangslage.
Zunächst gab es nach dem Wettkampf Gerüchte, dass Hadi Choopan seinen Rücktritt vom Bodybuilding erklärt habe. Im Laufe des Sonntags wurden diese aber wieder dementiert.

Titelbild: Instagram


















