Prejudging Mr. Olympia 2026: Deutsche dominieren die Figure!

Die Figure ist neben der Classic Physique aus deutscher Sicht wohl die spannendste Klasse beim Olympia 2026. Von den 30 Starterinnen kamen gleich sieben aus Deutschland, wobei einige hiervon sogar mehr als nur eine Platzierung beim Wettkampf in Las Vegas erreichen wollten. Im Fokus standen dabei vor allem Denise Zwinger-Tynek und Lena Ramsteiner, die zwei Wochen zuvor noch in Offenbach aufeinandergetroffen waren.

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Denise Zwinger-Tynek verletzte sich kurz vor Olympia 2026

Verletzungen gehören zum Bodybuilding wie zu jedem anderen Sport und haben schon so manches Mal den Wettkampfverlauf beeinflusst. In diesem Jahr erlitt Denise Zwinger-Tynek kurz vor dem Olympia 2026 jedoch eine zugegeben ungewöhnliche Verletzung. Als sie sich in der Küche nach Salz gebückt hatte, stieß die Figure-Athletin mit dem Kopf gegen eine Kante. Wenig später merkte sie, wie Blut den Kopf herablief.

Obwohl sie keinerlei Übelkeit oder andere ernsthafte Symptome wahrnahm, war der Schock im ersten Moment groß. Doch letztlich konnte auch die Blutung schnell gestoppt werden, sodass dem geplanten Start beim Olympia 2026 nichts mehr im Weg stand. Dort sollte die Vorjahresvierte unter anderem erneut auf Lena Ramsteiner treffen, die zuletzt im direkten Duell die Nase vorn hatte.

Vier Deutsche im First Callout

Wie schon in den anderen Klassen wurden nach den nummerischen Vergleichen und den Einzelpräsentationen die Callouts aufgerufen. Von den acht Athletinnen, die in den First Callout gerufen wurden, waren gleich vier deutsche Starterinnen dabei:

  • Dorethane Agathina
  • Lola Montez
  • Lena Ramsteiner
  • Jessica Reyes Padilla
  • Cherish Richardson
  • Jennifer Zienert
  • Denise Zwinger-Tynek
  • Rhea Gayle

Während Lena Ramsteiner weiter außen als Denise Zwinger-Tynek platziert wurde und damit scheinbar Erstgenannte wieder die Nase vorn haben könnte, war eine andere Entscheidung deutlich bemerkenswerter.

First Callout Figure Mr. Olympia 2026
First Callout Figure Mr. Olympia 2026 – Bild: Instagram

Rhea Gayle wurde als amtierende Olympia-Siegerin zunächst noch erwartungsgemäß in die Mitte gerufen. Nach einem ersten Vergleich rotierte man die Titelträgerin jedoch aus der Center-Position heraus. Die Vorzeichen deuten damit darauf hin, dass es eine neue Titelträgerin geben könnte.

Weitere Platzierung für Deutschland?

Im zweiten Callout riefen die Judges Olympia-Debütantin Vanessa Happle auf. Die im Vergleich zu anderen Starterinnen etwas zart wirkende Figure-Athletin profitierte damit von den angekündigten Änderungen der Wertung in dieser Klasse. Anders sah es dagegen für die restlichen zwei deutschen Starterinnen aus.

Jeanne Kassel, die in dieser Saison mehrfach überzeugen konnte, wurde erst im dritten Callout aufgerufen. Für Nadine Huber reichte es sogar nur für den vierten Callout, wobei Letztgenannte bereits im Vorfeld ankündigte, in Zukunft in die Women’s Figure zu wechseln, da sie sich bewusst ist, insbesondere zu hart für die aktuellen Wertungskriterien zu sein.

Denise Zwinger-Tynek im Final Callout

Mit den letzten Vergleichen wurde dann deutlich, dass Denise Zwinger-Tynek an diesem Abend wieder die beste Deutsche werden sollte. Die restlichen drei Damen des First Callouts wurden zum Ende noch einmal verglichen, bevor es in den Final Callout ging. Dort fand sich wie schon im Vorjahr Denise Zwinger-Tynek wieder, die dieses Mal in die Mitte gestellt wurde und zwei von drei Vergleichsrunden dort verblieb.

Final Callout Figure Mr. Olympia 2026 Rückenansicht
Final Callout Figure Mr. Olympia 2026 Rückenansicht – Bild: Instagram

Vorjahressiegerin Rhea Gayle wurde hingegen die gesamte Zeit auf die Außenposition gestellt. Die Britin wird an diesem Wochenende damit voraussichtlich nicht ihren Titel verteidigen können.

Titelbild: Instagram

 

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