Die New York sowie die Pittsburgh Pro 2026 verliefen für Luca Reger keinesfalls wie erhofft. Auch wenn der Classic-Physique-Athlet gemeinsam mit seinem bisherigen Coach Roland Cziurlok nach eigener Einschätzung sein bislang bestes Paket präsentieren konnte, blieb am Ende nichts Zählbares für den zweifachen Olympia-Teilnehmer. Als Konsequenz kam es zur überraschenden Trennung von seinem Coach. Wenig später gab Luca Reger bekannt, in Zukunft mit Neil Hill zusammenzuarbeiten, und erklärte nun auch, warum er diesen als neuen Coach wählte.
Entscheidung vor Pittsburgh bereits gefallen
Luca Reger konnte in den vergangenen Jahren diverse Erfolge mit seinem bisherigen Coach feiern. Roland Cziurlok begleitete den jungen IFBB Pro bereits bei seinen ersten Schritten auf der Profi-Bühne. Gemeinsam holte man zweimal die Olympia-Qualifikation, wo es letztlich jedoch nur für einen geteilten 15. Platz reichte. Rückblickend sagte Luca Reger selbst dazu, dass man bereits 2025 nicht jedes Mal die Form optimal getroffen habe.
Nachdem die Peak Week vor der New York Pro 2026 ebenfalls nicht optimal verlaufen war, entwickelte sich eine entsprechende Unzufriedenheit bei dem 24-Jährigen. Auch wenn man gemeinsam noch zur Pittsburgh Pro gefahren war, hatte der Classic-Physique-Athlet eigentlich schon längst seine Entscheidung getroffen. Es fehlte das grundlegende Vertrauen, die Vorgaben einfach nur umsetzen zu müssen, was der IFBB Pro sich wiederum verständlicherweise wünschte.
Doch auch Roland Cziurlok hätte bereits mit seiner Frau darüber gesprochen, ob man dem jungen Profi-Bodybuilder einen Coachwechsel empfehlen sollte. Als Luca Reger dann schließlich die Initiative ergriff und in einem Telefonat seine Entscheidung mitteilte, habe sein bisheriger Coach sich entsprechend verständnisvoll gezeigt. Ob es mit einem anderen Betreuer besser läuft, könne niemand garantieren. Doch wenn er dies nicht ausprobieren würde, bekäme er als Athlet nie eine Antwort darauf.
Deshalb wechselte Luca Reger zu Neil Hill als Coach
Wenige Tage nach der Bekanntgabe der Trennung veröffentlichte Luca Reger auch bereits mit Neil Hill seinen neuen Coach. Wie der IFBB Pro erklärte, sei es ihm vor allem wichtig gewesen, einen Betreuer an der Seite zu haben, für den es das alltägliche Geschäft sei, Athleten auf internationalem Spitzenniveau zu betreuen.
Mit Namen wie Flex Lewis, Brandon Hendrickson und nicht zuletzt Mike Sommerfeld kann Neil Hill entsprechende Erfahrung mit Olympia-Athleten, die ein Gewichtslimit einhalten müssen, vorweisen. Insbesondere dieser letzte Punkt sei dem Classic-Physique-Athleten wichtig gewesen, da das Peaken für einen Wettkampf im Open Bodybuilding anders verlaufe.
Mike Sommerfeld spielte eine wichtige Rolle
Insbesondere Mike Sommerfeld ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Neil Hill einen bereits sehr guten Athleten noch besser machen könne. Gemeinsam hatten diese es geschafft, den deutschen Arnold-Sieger trotz dessen Krankheit bis an die Weltspitze der Classic Physique zu bringen.
Dennoch hegt Luca Reger keine Konkurrenzgedanken, sondern nimmt sich eher als Teamkameraden von Mike Sommerfeld wahr. So habe er sich im Vorfeld nicht nur erste Informationen zum Ablauf der Betreuung geben lassen, sondern auch gefragt, ob der Coachwechsel für den Olympia-Zweiten ein Problem sei.
Wie viel Einfluss Neil Hill letztlich nehmen kann, werden die nächsten Monate zeigen. Einen ersten Probelauf wird das neue Gespann jedoch bereits in wenigen Wochen unternehmen.
Titelbild: Instagram



















