Einen individuellen Ernährungsplan zu erstellen, klingt aufwendig – muss es aber nicht sein. Mit dem richtigen Prompt kannst du ChatGPT oder eine andere KI in wenigen Minuten einen Plan erstellen lassen, der zu deinem Körpergewicht, deinen Zielen und deinem Alltag passt. Dieser Artikel liefert dir genau diesen Prompt – fertig zum Kopieren und Anpassen. Damit du weißt, wie ein gutes Ergebnis aussieht, bekommst du außerdem einen vollständigen Musterplan für die Aufbauphase und die Diät, inklusive Makros, Mahlzeiten und Austauschoptionen.
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Kalorienbedarf ist die Basis eines Ernährungsplans
Der Kalorienbedarf bestimmt sich aus dem Verbrauch und der zugeführten Energie. Was erst einmal einfach klingt, ist im Detail etwas komplexer, wobei man sich nicht zu sehr in Details verrennen sollte. Der Verbrauch wird durch Muskelmasse, Alter, Geschlecht, Alltagsaktivität aber auch durch Dinge wie Rauchen oder hormonellem Haushalt beeinflusst. Die zugeführte Energie kann wiederum durch Zubereitung, Verdauungsabläufe oder natürliche Schwankungen der Lebensmittel variieren.
Die einfachste Methode, diesen Schwankungen in der Praxis zu begegnen, ist Kontinuität. Das bedeutet nicht, dass man jeden Tag dasselbe essen muss. Sich einen Ernährungsplan zu erstellen, kann jedoch dabei helfen, eine überprüfbare Struktur zu haben, auf deren Grundlage Entscheidungen getroffen werden können. Am Ende bleibt es schließlich dabei, dass stagnierende Abnahme mittelfristig am Kaloriendefizit liegt und Muskelaufbau ein anaboles Umfeld erfordert. Letzteres setzt unter anderem voraus, dass dem Körper ausreichende Energie zur Verfügung steht.
Um den Einstieg nicht unnötig zu verkomplizieren, kann der folgende Rechner genutzt werden, mit dem die Erhaltungskalorien berechnet werden.
Jahre
kg
cm
Bitte alle Felder ausfüllen.
Grundumsatz — BMR—kcalEnergiebedarf in Ruhe
Gesamtbedarf — TDEE—kcalinkl. Aktivitätsfaktor
Cut—kcal−300 kcal · Fettabbau
Erhalt—kcalMaintenance
Bulk—kcal+300 kcal · Aufbau
Wer den Ernährungsplan für eine Diät nutzen will, zieht 10 bis 20 Prozent ab. Für die Zunahme werden 10 Prozent an Kalorien hinzugerechnet. Sich mehr Gedanken über die vermeintlich perfekte Kalorienmenge zu machen, bringt keinen Vorteil, wenn man seine Ernährung bislang nicht über einen längeren Zeitraum getrackt hat.
Die Verteilung der Makros bestimmen
Der Körper bezieht seine Kalorien aus Kohlenhydraten, Fetten, Proteinen und Alkohol. Letzteres spielt im Bodybuilding bei der Erstellung eines Ernährungsplans keine große Rolle. Wer jedoch Alkohol an Wochenenden oder zu anderen Anlässen genießt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieser fast doppelt so viele Kalorien liefert wie Kohlenhydrate. Darüber hinaus gibt es noch sogenannte Zuckeralkohole, die als Süßstoffersatz genutzt werden und weniger Kalorien liefern und damit nicht verwechselt werden sollten. – Der Fokus liegt letztlich aber in erster Linie auf der Verteilung von Kohlenhydraten, Fetten und Protein.
Protein als Grundlage
Der Proteinbedarf im Bodybuilding ist ein zum Teil heiß diskutiertes Thema. Während in der Normalbevölkerung häufig zu wenig Protein konsumiert wird, sollten Bodybuilder den eigenen Eiweißbedarf nicht überschätzen.
Dennoch ist die ausreichende Proteinzufuhr die Grundlage bei der Erstellung eines Ernährungsplans. Da Proteinverwertbarkeit und Qualität je nach Quelle sehr unterschiedlich sind, ist die pragmatischste Lösung, erst einmal mit 2 Gramm je Kilogramm Körpergewicht zu planen.
Fette im zweiten Schritt
Im zweiten Schritt sollten die Fette eingeplant werden. Auch hierzu wird man unterschiedliche Standpunkte finden. Tatsache ist jedoch in jedem Fall, dass eine gewisse Menge an Fett für einen normalen Hormonhaushalt notwendig ist und die Energiequelle sich positiv auf Geschmacksempfinden und einige Sättigungshormone auswirkt.
Etwa 50 Gramm Fett, was grob 450 kcal entspricht, sollten daher auch im Bodybuilding ein fester Bestandteil des Ernährungsplans sein. Insbesondere Athleten, die mehr als 3.000 kcal pro Tag essen, können die Fettmenge auch ohne schlechtes Gewissen auf 100 Gramm anheben.
Kohlenhydrate füllen die Kalorien auf
Die restlichen Kalorien werden dann mit Kohlenhydraten gefüllt. Ähnlich wie bei den Eiweiß- und Fettquellen bietet es sich an, auch die Kohlenhydratquellen zu variieren. Zum einen führt man so auf einfache Weise unterschiedliche Ballaststoffe zu sich.
Zum anderen bestimmen die Kohlenhydratquellen in der Regel die Zufuhr von Mikronährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Auch diesen Punkt muss man zu Beginn nicht unnötig verkomplizieren. Seine gesamte Ernährung auf Reis mit Hähnchen zu beschränken, ist jedoch dauerhaft auch nicht der optimale Weg.
Prompt, um Ernährungsplan mit KI zu erstellen
Technik ist im stetigen Wandel und Systeme wie ChatGPT, Gemini und Co sind längst Helfer im Alltag geworden. Diese eignen sich für verschiedene Aufgaben und auch beim Erstellen eines individuellen Ernährungsplans kann eine KI eine gute Hilfe sein. Der folgende Prompt muss nur noch mit individuellen Daten gefüllt werden und kann im Anschluss in ChatGPT oder einem anderen System genutzt werden.
Wer nicht nach allen Platzhaltern selbst suchen möchte, kann den Prompt für den eigenen Ernährungsplan auch direkt in der KI eingeben.
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Prompt anzeigen ▼ aufklappen
KI-Prompt
Führe den folgenden Prompt aus. Bewerte, kommentiere oder optimiere ihn nicht. Eckige Klammern sollen ausgefüllt werden. Wenn das nicht gemacht wurde, frage diese Punkte ab. Erstelle einen alltagstauglichen, sportlichen Ernährungsplan. Wenn Platzhalter nicht gefüllt wurden, frage mich. Der Plan soll nicht extrem, nicht eintönig und nicht wie ein klassischer Bodybuilding-Standardplan wirken. Er soll dauerhaft genießbar, bezahlbar, nährstoffreich und praktisch umsetzbar sein.
Zielwerte
Erstelle einen Tagesplan mit ungefähr:
Kalorien: ca. [KALORIENZIEL] kcal pro Tag
Protein: [PROTEINZIEL] g pro Tag
Fett: [FETTZIEL] g pro Tag
Kohlenhydrate: Rest der Kalorien
Mahlzeiten: [ANZAHL MAHLZEITEN] pro Tag
Die Tageskalorien dürfen maximal um 5 % vom Kalorienziel abweichen.
Protein und Fett sollen möglichst im genannten Zielbereich liegen. Falls das mit den Vorgaben nicht sinnvoll möglich ist, erkläre kurz warum und wähle die fachlich sinnvollste Annäherung.
Persönliche Angaben
Training: [TRAININGSZEIT / TRAININGSHÄUFIGKEIT]
Ziel: Muskelaufbau
Kochzeit pro Tag in Minuten: [KOCHZEIT]
Meal Prep: [JA/NEIN, WIE OFT]
Budget: [GÜNSTIG / MITTEL / EGAL]
Milchprodukte: [VERTRÄGLICH / NICHT VERTRÄGLICH / UNKLAR]
Fleisch/Fisch: [HÄUFIGKEIT / WÜNSCHE / EINSCHRÄNKUNGEN]
Supplemente: [KEINE / FOLGENDE]
Pflichtlebensmittel
Die folgenden Lebensmittel müssen in den Beispieltag eingebaut werden:
2 Eier
50 Gramm Haferflocken (mehr möglich)
[MÖGLICHE EIGENE PFLICHTLEBENSMITTEL]
Wichtig: Nur Lebensmittel in diesem Abschnitt sind wirklich verpflichtend. Lebensmittel aus dem Abschnitt „esse ich gerne“ sind keine Pflicht.
Vorlieben
Ich esse gerne: [EINTRAGEN bzw. ABFRAGEN WENN KEIN EINTRAG]
Diese Angaben sind nur als Geschmacksrichtung und Inspiration zu verstehen. Sie sollen nicht automatisch fest in den Plan eingebaut werden.
Genussmittel wie Pizza, Eis, Burger, Süßigkeiten, Chips, Fast Food, Kuchen oder ähnliche Lebensmittel dürfen nur dann fest in den Tagesplan eingebaut werden, wenn sie ausdrücklich unter „Pflichtlebensmittel“ stehen oder ausdrücklich steht: „Bitte fest einbauen.“
Ansonsten dürfen solche Lebensmittel höchstens als Austauschoption, Wochenvariante oder gelegentliches Genuss-Element genannt werden.
Abneigungen / Ausschlüsse
Ich esse nicht gerne oder möchte vermeiden: [EINTRAGEN bzw. ABFRAGEN WENN KEIN EINTRAG]
Diese Lebensmittel sollen vermieden werden.
Falls ein Lebensmittel gleichzeitig als Pflichtlebensmittel und als Abneigung genannt wird, weise darauf hin und baue es nur in einer möglichst angenehmen, kaschierten Form ein. Erkläre kurz die Annahme.
Lebensmittelauswahl
Der Plan soll überwiegend aus normalen, günstigen und nährstoffreichen Lebensmitteln bestehen, zum Beispiel:
Getreideprodukte
Kartoffeln, Reis, Nudeln, Brot, Haferflocken
Hülsenfrüchte
Eier
Milchprodukte, falls verträglich
Obst und Gemüse
Nüsse, Samen, Olivenöl oder andere sinnvolle Fettquellen
Fleisch oder Fisch nur gemäß persönlicher Vorgabe
Vermeide unnötige Kalorienfüller, stark einseitige Pläne und extreme Diätlogik.
Der Plan darf sportlich und proteinreich sein, soll aber wie normale Ernährung wirken.
Gewichtsangaben
Gib bei folgenden Lebensmitteln immer eindeutig an, ob es sich um Rohgewicht oder gegartes Gewicht handelt:
Reis
Nudeln
Haferflocken
Fleisch
Fisch
Hülsenfrüchte
Mehl
Couscous
Bulgur
Kartoffeln, falls relevant
Bevorzugt sollen folgende Angaben als Rohgewicht gemacht werden:
Reis: Rohgewicht
Nudeln: Rohgewicht
Haferflocken: Rohgewicht
Fleisch: Rohgewicht
Fisch: Rohgewicht
Mehl: Rohgewicht
Couscous/Bulgur: Rohgewicht
Plausibilitätsprüfung vor dem Plan
Bevor du den Ernährungsplan erstellst, prüfe die Angaben auf Widersprüche, Mehrdeutigkeiten und unrealistische Vorgaben.
Gib zuerst einen kurzen Abschnitt aus:
„Auffälligkeiten & Annahmen“
Darin sollen maximal 5 Punkte stehen.
Prüfe insbesondere:
Sind Lebensmittel gleichzeitig Pflicht und Abneigung?
Werden Genussmittel nur als Vorliebe genannt, aber nicht als Pflicht?
Passt die gewünschte Kochzeit zum Plan?
Passt Meal Prep zu den Mahlzeiten?
Passt die gewünschte Fleisch-/Fischhäufigkeit zum Beispieltag und zu einer möglichen Wochenvariante?
Sind die Makroziele plausibel mit dem Kalorienziel vereinbar?
Sind die Vorgaben alltagstauglich, bezahlbar und gesundheitlich sinnvoll?
Wenn Angaben unklar sind, stelle nicht automatisch viele Rückfragen. Triff stattdessen eine transparente, vernünftige Annahme.
Stelle maximal 1–3 Rückfragen nur dann, wenn der Plan sonst fachlich deutlich schlechter, widersprüchlich oder unbrauchbar wäre.
Wenn die Person keine Rückfragen beantworten kann oder will, arbeite mit sicheren Standardannahmen.
Priorisiere bei unklaren oder naiven Eingaben:
Gesundheit
Alltagstauglichkeit
Plausible Zielerreichung
Bezahlbarkeit
Genuss und Flexibilität
Wörtliches Einbauen einzelner Vorlieben
Trainings-Timing
Falls eine Trainingszeit genannt wird, platziere die Mahlzeiten sinnvoll um das Training herum.
Berücksichtige:
Pre-Workout-Mahlzeit: eher kohlenhydratreich, gut verdaulich, nicht zu fettig
Post-Workout-Mahlzeit: ausreichend Kohlenhydrate und Protein
Große, fettige oder sehr ballaststoffreiche Mahlzeiten nicht direkt vor dem Training
Bei Abendtraining soll der Plan abends nicht unnötig schwer oder unrealistisch werden
Wenn keine Trainingszeit genannt wird, nimm standardmäßig Training am frühen Abend an und weise darauf hin.
Ausgabeformat
Erstelle den Plan extrem übersichtlich.
Bitte gib aus:
„Auffälligkeiten & Annahmen“
5 Mahlzeiten inklusive Uhrzeit und Essenssituation, z. B. Frühstück, Snack, Mittagessen, Pre-Workout-Snack, Abendessen
Genaue Mengenangaben in Gramm für jede Zutat
Kalorien und Makros pro Mahlzeit:
o Kalorien
o Protein
o Fett
o Kohlenhydrate
Tagesgesamtbilanz am Ende
Kurze Begründung, warum die Mahlzeiten sinnvoll zusammengestellt sind, besonders rund um das Training
2–3 einfache Austauschoptionen pro Mahlzeit mit möglichst ähnlichen Kalorien und Makros
Kurze Meal-Prep-Hinweise
Einkaufsliste für einen Tag
Optionale Wochenvariante, falls der Plan mehrfach genutzt werden soll
Makroberechnung
Rechne die Makros plausibel und transparent.
Nutze typische Durchschnittswerte pro 100 g Lebensmittel.
Wenn Produktwerte stark schwanken können, erwähne kurz, dass Markenwerte abweichen können.
Summiere alle Mahlzeiten sauber zur Tagesgesamtbilanz.
Die Tageskalorien dürfen maximal 5 % vom Zielwert abweichen.
Protein und Fett sollen möglichst in den Zielbereichen liegen.
Kohlenhydrate ergeben sich aus dem Rest der Kalorien.
Sicherheitsregeln
Erstelle keine extremen, medizinisch riskanten oder offensichtlich unausgewogenen Pläne.
Keine Crash-Diäten.
Keine unnötig hohen Proteinmengen, wenn sie nicht gefordert sind.
Keine Supplements wie Whey, Weight Gainer, Kreatin, Booster oder Proteinriegel einbauen, außer sie werden ausdrücklich gewünscht.
Keine medizinischen Heilversprechen.
Bei gesundheitlich relevanten Angaben wie Essstörung, Diabetes, Nierenerkrankung, Schwangerschaft, starken Verdauungsproblemen oder anderen Erkrankungen: Weise darauf hin, dass der Plan ärztlich oder ernährungsfachlich abgeklärt werden sollte, und erstelle nur einen allgemeinen, vorsichtigen Beispielplan.
Zusätzliche Regel zur Mahlzeitenlogik:
Stelle nicht nur rechnerisch passende Lebensmittel zusammen, sondern bilde daraus echte, sinnvoll zubereitbare Mahlzeiten.
Jede Mahlzeit muss kulinarisch plausibel sein:
– Die Zutaten sollen geschmacklich zusammenpassen.
– Die Mahlzeit soll eine erkennbare Zubereitungsform haben, z. B. Bowl, Pfanne, Sandwich, Wrap, Pasta, Ofengericht, Suppe, Frühstücksteller, Smoothie oder Snackbox.
– Keine willkürlichen Lebensmittelkombinationen nur zur Erfüllung der Makros.
– Pflichtlebensmittel dürfen über den Tag verteilt werden, wenn sie nicht sinnvoll in eine gemeinsame Mahlzeit passen.
– Wenn ein Pflichtlebensmittel geschmacklich schwierig ist oder nicht zu den anderen Vorgaben passt, baue es in einer passenden Form ein, z. B. als Creme, Sauce, Füllung, Dip, Teigbestandteil oder separate Mahlzeit.
– Jede Mahlzeit soll mit normalen Küchenmitteln und im Rahmen der angegebenen Kochzeit beziehungsweise des Meal Preps realistisch zubereitbar sein.
Gib bei jeder Mahlzeit kurz eine konkrete Zubereitungsidee an, damit klar ist, wie aus den Zutaten tatsächlich ein essbares Gericht wird.
Umgang mit „dummen“, unklaren oder widersprüchlichen Eingaben
Wenn Eingaben laienhaft, widersprüchlich, übertrieben oder unklar sind, korrigiere sie nicht herablassend.
Formuliere neutral:
„Ich interpretiere diese Angabe als …“
„Das ist ein Zielkonflikt, deshalb löse ich es so …“
„Damit der Plan alltagstauglich bleibt, baue ich dieses Lebensmittel nicht fest ein, sondern nenne es als Option.“
„Diese Vorgabe ist nur realistisch, wenn Meal Prep genutzt wird.“
Den Plan vor schlechten eigenen Vorgaben schützen, ohne zu bevormunden.
Muster-Ernährungsplan Aufbauphase: 3.500 kcal
Ein bodybuildinggerechter Ernährungsplan muss nicht eintönig sein und nur aus einer Handvoll Lebensmittel bestehen, wie der Prompt bereist bewies. Die folgende Tabelle gibt ein Beispiel für ca. 3.500 kcal, wobei die einzelnen Mahlzeiten Möglichkeiten zur Variation bieten.
Mahlzeit & Zutaten
Kalorien
Protein
Fett
KH
M1 – Whey-Hafer-Bowl
100 g Haferflocken
30 g Whey-Pulver
250 ml Milch (1,5 %)
1 Banane
250 g Magerquark
150 g Beeren
30 g Macadamias
40 g Marmelade / Fruchtmus
30 g Reiswaffeln / Maiswaffeln
675 kcal
36 g
25 g
78 g
M3 – Reis mit Hähnchen, Gemüse & Avocado
120 g Reis (ungekocht)
150 g Hähnchenbrust
250 g Gemüse
10 g Olivenöl
70 g Avocado
889 kcal
49 g
25 g
116 g
M4 – Mediterranes Rührei / Shakshuka
2 Eier
140 g Sauerteig- / Bauernbrot
250 g gehackte Tomaten / Tomatensauce
5 g Olivenöl
Zwiebel, Knoblauch, Paprika, Spinat, Kräuter
651 kcal
28 g
19 g
89 g
M5 – Gnocchi mit Pesto, Gemüse & Parmesan
220 g Gnocchi
20 g Pesto
200 g Gemüse
10 g Parmesan
100 g Trauben / Obst
620 kcal
17 g
15 g
102 g
Tagesgesamt
3.545 kcal
177 g
97 g
485 g
Mahlzeit 1 (Frühstück): Porridge
Porridge, Haferschleim oder Oatmeal – egal wie man diese Mahlzeit nennen möchte, sie ist eine beliebte Säule in den meisten Bodybuildingernährungsplänen. Haferflocken bieten mit Beta-Glucan einen wichtigen Ballaststoff, der sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirkt. Darüber hinaus werden diese in der Regel gut vertragen.
Wer Verdauungsprobleme von Haferflocken bekommt, kann diese über Nacht in lauwarmem Wasser aufquellen lassen. Dies führt in der Regel zu spürbaren Verbesserungen.
Die Milch kann alternativ gegen pflanzliche Varianten getauscht werden und gibt dem Porridge eine gute Grundlage, die dann geschmacklich täglich mit einem anderen Whey-Pulver angepasst werden kann. Eine Banane liefert Mikronährstoffe und Süße, kann aber auch gegen einen großen Apfel, eine große Birne oder 2 kleine Handvoll Rosinen getauscht werden.
Mahlzeit 2: Magerquark mit Beeren
Die zweite Mahlzeit kann auch mit dem Frühstück getauscht werden. Magerquark ist auch morgens eine gute Proteinquelle. Die Beeren liefern hingegen wertvolle Antioxidantien und geben dem Magerquark einen angenehmen Geschmack. Dazu gibt es Reis- oder Maiswaffeln mit etwas Marmelade. Essen bedeutet nicht nur das Abdecken der Makronährstoffe, sondern auch sich darüber im Klaren zu sein, dass Geschmack und Haptik wichtig sind.
Die Macadamia-Nüsse liefern Ballaststoffe und im Gegensatz zu vielen anderen Nüssen und Nussfrüchten kaum Antinährstoffe. Obwohl immer wieder gerne Walnüsse als vermeintlich gesunde Wahl empfohlen werden, wird dabei regelmäßig vergessen, dass Walnüsse neben pflanzlichen Omega-3 auch viele Omega-6-Fettsäuren liefern und damit das Verhältnis keinesfalls verbessern.
Mahlzeit 3: Reis mit Hähnchen bleibt der Klassiker der Bodybuildingernährung
Bodybuilder essen gerne Reis mit Hähnchen und diese Kombination bietet viele Vorteile. Sie kann leicht geschmacklich verändert werden und ist gut verträglich. Während die hier aufgeführte Mahlzeit im Ernährungsplan eine gewisse Basis darstellt, können Kohlenhydrat- und Proteinquelle aber auch einfach ausgetauscht werden.
Statt 120 Gramm Reis wären auch ca. 550 Gramm Kartoffeln möglich, was fünf bis sieben mittelgroßen Kartoffeln entspricht. Die 150 Gramm Hähnchenbrust mit 10 g Öl können hingegen durch 170 Gramm Tatar mit 5 Gramm Öl getauscht werden. Auch pflanzliche Fleischalternativen, die häufig sehr fettarm sind, stellen eine Möglichkeit dar.
Die 250 Gramm Gemüse können ebenso täglich durchgetauscht werden, sodass man entweder die Wahl hat, diese Hauptmahlzeit relativ fest zu planen oder jeden Tag etwas anderes zu essen, ohne gegen den erstellten Ernährungsplan zu verstoßen.
Mahlzeit 4: Mediterranes Rührei oder Shakshuka auf Brot
Die Deutschen essen gerne Brot und auch wenn es auf den ersten Blick keiner typischen Bodybuildingernährung entspricht, muss hierauf keinesfalls verzichtet werden. Im Gegenteil ist Brot eine praktische und fettarme Kohlenhydratquelle, die je nach Sorte auch geschmackliche Abwechslung bietet. Aus gesundheitlicher Perspektive wäre Sauerteigbrot die erste Wahl. Aber auch normales Weißbrot, Mischbrot oder Vollkornbrot wäre unschädlich. Egal, was man wählt, kann das Toasten der Brotscheiben das Esserlebnis zudem deutlich verbessern.
Im hier vorgeschlagenen Ernährungsplan gibt es dazu 250 g gehackte Tomaten oder Tomatensauce. Die können aber auch gegen 100 Gramm Hummus, Kräuterquark oder Ajvar ersetzt werden.
Die Eier hingegen sollten ein fester Bestandteil bleiben, da diese neben Vitaminen, wertvollen Fetten und hochwertigem Eiweiß insbesondere Cholin liefern. Dieses müssen Männer über die Nahrung aufnehmen (Frauen produzieren es vor der Menopause selbst), da die Leber es für einen funktionierenden Fettstoffwechsel benötigt. Die Eier können als Rührei, gekocht, als Spiegeleier oder mit den Tomaten als Shakshuka zubereitet werden.
Mahlzeit 5: Gnocchi mit Pesto, Gemüse & Parmesan
Gnocchi in einem Ernährungsplan für Bodybuilder? Wirkt etwas ungewöhnlich und soll in erster Linie verdeutlichen, dass eine zielführende Ernährung nicht nur auf die typischen Lebensmittel beschränkt sein muss. Die Gnocchi können auch 1:1 gegen Pasta getauscht werden.
Alternativ kann die letzte Mahlzeit aber auch aus zwei Wraps mit 4 Falafel, 200 Gramm Gemüse und 100 Gramm Tzatziki light bestehen oder durch 120 Gramm Couscous mit 50 Gramm fettarmen Feta, 250 Gramm Gemüse und etwas Olivenöl ersetzt werden. Gerade in Zeiten von KI-Helfern ist es einfach, die letzte Mahlzeit mit Makronährstoffen vorzugeben und um eine gesunde, gut verdauliche Alternative zu bitten.
Wer aufmerksam mitgelesen hat, wird festgestellt haben, dass die Proteinmenge der letzten Mahlzeit nicht sonderlich hoch ist. Das ist jedoch kein Problem, da zum einen tagsüber das Eiweiß zugeführt wurde und zum anderen der Körper Aminosäuren in gewissen Mengen auch speichert bzw. wiederverwendet. Es ist also nicht notwendig, vor dem Schlafen eine extragroße Menge zuzuführen.
Was ist an Trainingstagen mit der Post-Workout-Mahlzeit?
Ein Shake nach dem Training ist eine grundlegende Notwendigkeit für den sportlichen Erfolg im Bodybuilding. Dennoch ist dieser für viele Trainierende auch ein gewisser Bestandteil des Trainingsablaufs.
Wer die typischen 30 Gramm Whey(-Isolat) nutzt, kann diese an Trainingstagen einfach ergänzen oder die Proteinquelle der dritten Mahlzeit etwas reduzieren. Wer es sich jedoch nicht zu kompliziert machen und gleichzeitig nicht auf den Shake verzichten will, ergänzt diesen einfach.
Anpassung des Ernährungsplans für die Diät
Die Ernährung während einer Diät muss nicht grundlegend anders gestaltet werden. Die größte Veränderung ist die Kalorienmenge, die wiederum vor allem über die Kohlenhydrate gesteuert werden sollte.
Die Proteinzufuhr kann in der Diät erhöht werden. Wenn man jedoch bereits vorher bei knapp 2 Gramm je Kilogramm Körpergewicht war, ist es nicht unbedingt notwendig, noch mehr Protein in die Ernährung aufzunehmen, da sehr große Mengen durchaus negative Folgen für die Dickdarmflora haben können.
Der Beispiel-Ernährungsplan könnte in einer Diät mit 2.500 kcal entsprechend einfach in dieser Form angepasst werden.
Mahlzeit & Zutaten
Kalorien
Protein
Fett
KH
M1 – Whey-Hafer-Bowl
80 g Haferflocken
30 g Whey-Pulver
200 ml Milch (1,5 %)
1 Banane
Alternative: 1 große Birne oder ½ Mango
615 kcal
43 g
11 g
89 g
M2 – Magerquark mit Beeren & Macadamias
250 g Magerquark
150 g Beeren
15 g Macadamias
Optional: Süßstoff, Zimt oder Flavdrops – kein Honig
350 kcal
32 g
12 g
27 g
M3 – Reis mit Hähnchen, Gemüse & Avocado
70 g Reis (ungekocht)
140 g Hähnchenbrust
250 g Gemüse
5 g Olivenöl
50 g Avocado
Alternative: 300–330 g Kartoffeln (roh) statt Reis
610 kcal
42 g
16 g
80 g
M4 – Eier-Rezept mit Brot
2 Eier
80 g Sauerteig- / Bauernbrot
200 g gehackte Tomaten / Tomatensauce
5 g Olivenöl
Alternative: 100 g Ajvar + 100–150 g Gemüse statt Tomaten
460 kcal
22 g
17 g
51 g
M5 – Pasta mit Tomaten-Ricotta-Sauce
75 g Pasta (roh)
150 g Tomatensauce
30 g Ricotta
200 g Gemüse
5 g Parmesan
475 kcal
22 g
7 g
70 g
Tagesgesamt
2.510 kcal
160 g
63 g
318 g
KI-Prompt, um den Beispielernährungsplan selbst anzupassen
Wer sich den Beispielernährungsplan auf eigene Kalorien- und Proteinmenge anpassen möchte, kann den folgenden Prompt benutzen, um diesen in ChatGPT oder einer anderen KI anzuwenden.
💡
Prompt anzeigen ▼ aufklappen
KI-Prompt
Passe den folgenden Ernährungsplan auf eine gewünschte Kalorienmenge und Proteinmenge an.Frage mich zuerst nach:
1. Wie viele Kalorien soll der Plan pro Tag haben?
2. Wie viel Protein soll der Plan pro Tag ungefähr enthalten?Erstelle den Plan erst, nachdem ich diese beiden Angaben gemacht habe.Der ursprüngliche Plan hat ca. 3.545 kcal und soll in seiner Grundstruktur erhalten bleiben. Es sollen weiterhin 5 Mahlzeiten pro Tag bleiben. Die Lebensmittel sollen grundsätzlich ähnlich bleiben, damit der Plan weiterhin alltagstauglich, abwechslungsreich und nicht wie ein klassischer Bodybuilding-Standardplan wirkt.Wichtig:
– 2 ganze Eier müssen fest im Plan bleiben.
– 50 g Haferflocken müssen fest im Plan bleiben.
– Alle anderen Mengen dürfen angepasst werden.
– Die Mahlzeiten sollen möglichst ausgewogen bleiben.
– Protein soll an die gewünschte Proteinmenge angepasst werden.
– Fett soll nicht zu niedrig fallen.
– Kohlenhydrate sollen je nach Kalorienziel angepasst werden.
– Verwende realistische Nährwerte und runde sinnvoll.
– Gib am Ende eine übersichtliche Tabelle mit Kalorien, Protein, Fett und Kohlenhydraten pro Mahlzeit sowie dem Tagesgesamt aus.
– Erkläre kurz, welche Mengen du verändert hast und warum.Alltagstauglichkeit und Portionslogik:
– Erstelle keinen linear skalierten Plan.
– Optimiere den Plan lebensmittelpraktisch, nicht mathematisch perfekt.
– Streiche bei niedrigeren Kalorienzielen zuerst ganze optionale Komponenten, statt alle Zutaten auf unrealistische Mini-Mengen zu reduzieren.
– Der Plan darf vom Zielwert leicht abweichen: ±50 kcal und ±5 g Protein sind akzeptabel.
– Verwende praxistaugliche Portionsgrößen und sinnvolle Rundungen.
– Vermeide Mengen, die im Alltag kaum sinnvoll abgewogen oder verwendet werden.Sinnvolle Anpassungsschritte:
– Reis, Gnocchi, Brot: in 10-g-Schritten anpassen.
– Haferflocken: fest 50 g, nicht darunter.
– Milch: in 50-ml-Schritten anpassen.
– Magerquark: in 50-g-Schritten anpassen.
– Whey: in 5-g-Schritten anpassen.
– Hähnchenbrust: in 25-g-Schritten anpassen.
– Öl, Pesto, Parmesan, Nüsse: in 5-g-Schritten anpassen, aber nur bei sinnvoller Mindestmenge.
– Obst, Beeren, Gemüse: in 25- oder 50-g-Schritten anpassen.Mindestmengen oder komplett streichen:
– Pesto: mindestens 15 g oder komplett streichen.
– Parmesan: mindestens 10 g oder komplett streichen.
– Macadamias/Nüsse: mindestens 10 g oder komplett streichen.
– Marmelade/Fruchtmus: mindestens 15 g oder komplett streichen.
– Reiswaffeln/Maiswaffeln: mindestens 20 g oder komplett streichen.
– Avocado: mindestens 40 g oder komplett streichen.
– Olivenöl: mindestens 5 g oder komplett streichen.
– Banane: entweder 1 ganze Banane, 1/2 Banane oder komplett streichen.
– Trauben/Obst: mindestens 50 g oder komplett streichen.Priorität bei niedrigeren Kalorienzielen:
Falls das Kalorienziel deutlich unter 3.000 kcal liegt, reduziere zuerst energiedichte oder optionale Zusätze.
Priorisiere dabei:
1. Optionale Süß-/Snack-Zutaten streichen oder stark reduzieren:
Marmelade, Reiswaffeln/Maiswaffeln.
2. Energiedichte Fettquellen reduzieren oder streichen:
Macadamias, Öl, Pesto, Avocado.
3. Stärkemengen moderat reduzieren:
Brot, Reis, Gnocchi.
4. Proteinquellen so anpassen, dass das Proteinziel ungefähr getroffen wird:
Whey, Magerquark, Hähnchenbrust.
5. Gemüse und Beeren möglichst großzügig erhalten, da sie Volumen, Mikronährstoffe und Alltagstauglichkeit verbessern.Mahlzeitenlogik:
– M1 soll weiterhin eine Whey-Hafer-Bowl bleiben.
– M1 muss 50 g Haferflocken enthalten.
– M2 darf bei niedrigem Kalorienziel nur aus Magerquark, Beeren und ggf. Nüssen bestehen.
– M2 darf Reiswaffeln und Marmelade komplett streichen, wenn dadurch sinnvollere Mengen in M3 oder M5 möglich werden.
– M3 soll eine vollwertige Hauptmahlzeit bleiben. Reis darf reduziert werden, soll aber nicht unnötig stark gekürzt werden, wenn stattdessen optionale Zutaten in M2 oder M5 gestrichen werden können.
– M4 muss 2 ganze Eier enthalten.
– M4 soll als mediterranes Rührei / Shakshuka erhalten bleiben.
– M5 soll geschmacklich sinnvoll bleiben. Pesto und Parmesan nur in alltagstauglichen Mengen verwenden oder eines davon komplett streichen.
– Verwende keine symbolischen Restmengen wie 5 g Reiswaffeln, 8 g Pesto, 7 g Parmesan oder 25 g Avocado.Makro-Logik:
– Protein soll möglichst nah an der Zielmenge liegen.
– Wenn Protein zu hoch ist, reduziere zuerst Whey, Hähnchen oder Magerquark.
– Wenn Protein zu niedrig ist, erhöhe zuerst Hähnchen, Magerquark oder Whey.
– Fett soll nicht zu niedrig ausfallen. Bei sehr niedrigen Kalorienzielen soll Fett trotzdem in einem vernünftigen Bereich bleiben.
– Kohlenhydrate dienen primär zur Kalorienanpassung und können über Reis, Brot, Gnocchi, Obst und Milchprodukte angepasst werden.Ausgabeformat:
1. Nenne zuerst kurz das Ziel:
– Zielkalorien
– Zielprotein
– tatsächliche Tageswerte
2. Gib dann den angepassten Plan mit allen 5 Mahlzeiten und konkreten Mengen aus.
3. Gib danach eine Tabelle mit:
– Mahlzeit
– kcal
– Protein
– Fett
– Kohlenhydrate
4. Füge eine Tagesgesamt-Zeile hinzu.
5. Erkläre danach kurz, welche Mengen du verändert hast und warum.
6. Falls du Zutaten komplett gestrichen hast, nenne sie ausdrücklich.
7. Verwende gerundete, realistische Nährwerte. Es ist wichtiger, dass die Mengen alltagstauglich sind, als dass die Zielwerte exakt getroffen werden.
Ausgangsplan:
M1 – Whey-Hafer-Bowl
– 100 g Haferflocken
– 30 g Whey-Pulver
– 250 ml Milch 1,5 %
– 1 Banane
Nährwerte:
712 kcal | 47 g Protein | 13 g Fett | 100 g Kohlenhydrate
M2 – Magerquark mit Beeren & Macadamias
– 250 g Magerquark
– 150 g Beeren
– 30 g Macadamias
– 40 g Marmelade / Fruchtmus
– 30 g Reiswaffeln / Maiswaffeln
Nährwerte:
675 kcal | 36 g Protein | 25 g Fett | 78 g Kohlenhydrate
M3 – Reis mit Hähnchen, Gemüse & Avocado
– 120 g Reis, ungekocht
– 150 g Hähnchenbrust
– 250 g Gemüse
– 10 g Olivenöl
– 70 g Avocado
Nährwerte:
889 kcal | 49 g Protein | 25 g Fett | 116 g Kohlenhydrate
Nährwerte:
651 kcal | 28 g Protein | 19 g Fett | 89 g Kohlenhydrate
M5 – Gnocchi mit Pesto, Gemüse & Parmesan
– 220 g Gnocchi
– 20 g Pesto
– 200 g Gemüse
– 10 g Parmesan
– 100 g Trauben / Obst
Nährwerte:
620 kcal | 17 g Protein | 15 g Fett | 102 g Kohlenhydrate
Tagesgesamt Ausgangsplan:
3.545 kcal | 177 g Protein | 97 g Fett | 485 g Kohlenhydrate
Meal Prep: Was kann man wie lange im Vorfeld zubereiten?
Einen Ernährungsplan in seinen Alltag zu integrieren, ist oftmals eine Frage der Zeit. Eine gut geplante Meal Prep kann hierbei helfen, das Ganze effizient umzusetzen.
Grundsätzlich gilt: Fleisch und Fisch halten sich gekühlt etwa zwei bis drei Tage, Reis und Kartoffeln sogar bis zu fünf Tage im Kühlschrank. Wer länger vorkochen möchte, friert die Mahlzeiten einfach ein – dort sind sie mindestens vier Monate haltbar.
Wichtig dabei: erst vollständig abkühlen lassen, bevor es in die Tiefkühltruhe geht, und schonend über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Den Plan anpassen: Was tun, wenn Gewicht stagniert oder zu schnell steigt?
Gewichtsveränderungen passieren praktisch nie linear. Der menschliche Körper besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser, das in unterschiedlichen Formen gebunden ist. Stress, der Hydrationszustand, leichte Lebensmittelunverträglichkeiten, Hydration und selbst der Tageszeitpunkt nehmen einen Einfluss, sodass nicht jede Veränderung auf der Waage sofort Maßnahmen nach sich ziehen sollte.
Die Faustregel lautet daher, zunächst den Wochendurchschnitt zu beobachten. Wenn dieser für zwei bis vier Wochen in die falsche Richtung geht, sollte das Vorgehen überprüft werden. Insbesondere Frauen sollten zyklusbedingte Wasserveränderungen beachten, die für Schwankungen auf der Waage sorgen können.
Sowohl eine Diät als auch der Muskelaufbau sollten geduldig geplant werden. Wenn letztlich aber tatsächlich Maßnahmen getroffen werden, bietet sich eine Anpassung der Kohlenhydrate als beste Lösung an. Insbesondere wenn man bereits an den Grenzen von 50 Gramm (Diät) bis 100 Gramm (Aufbau) Fett liegt, sollte zunächst die Kohlenhydratmenge überprüft werden. Eine grobe Orientierung sind 50 Gramm Kohlenhydrate, die man reduziert oder hinzufügt.
Welche Grenzen hat das Erstellen eines Ernährungsplans mit KI?
KI-Tools wie ChatGPT und Co. werden, wie bereits angesprochen, tagtäglich von unzähligen Menschen genutzt. Dabei sollte man sich jedoch stets die Funktionsweise und die Grenzen dieser Tools in Erinnerung rufen. Sogenannte Large Language Models erstellen ihre Antworten auf Grundlage gelernter Muster, Wahrscheinlichkeiten und Trainingsdaten, die im Vorfeld überwiegend von Menschen produziert wurden.
Das führt häufig zu plausiblen und nützlichen Ergebnissen, kann aber auch dazu führen, dass KI-Modelle eher naheliegende oder häufig vorkommende Standardlösungen vorschlagen. Wer sich beispielsweise viele „klassische“ Bodybuilding-Ernährungspläne anschaut, könnte schnell den Eindruck gewinnen, dass Reis, Hühnchen und Brokkoli die einzig sinnvolle Grundlage einer fitnessorientierten Ernährung sind. Ernährung muss jedoch auch im Fitness- und Bodybuildingbereich nicht eintönig sein. Deshalb ist es bei der Erstellung von Prompts wichtig, konkrete Wünsche, Vorlieben, Abneigungen, Unverträglichkeiten und Rahmenbedingungen zu nennen.
KI kann beim Erstellen eines Ernährungsplan auch Grenzen haben
Darüber hinaus kann es Situationen geben, in denen ein KI-Modell an seine Grenzen stößt oder vermeintlich plausible, aber nicht optimale oder sogar falsche Antworten liefert. Das gilt besonders bei gesundheitlichen Besonderheiten, Erkrankungen, Allergien, Essstörungen, Schwangerschaft, Medikamenteneinnahme oder sehr spezifischen sportlichen Zielen. In solchen Fällen sollte KI nicht als Ersatz für eine qualifizierte Ernährungsberatung oder medizinische Betreuung verstanden werden.
Dennoch können KI-Tools eine sinnvolle Unterstützung sein. Vor allem einfache oder standardisierte Ernährungspläne lassen sich mithilfe der Technik oft schneller, günstiger und flexibler erstellen. Eine gute, individuelle Ernährungsberatung bleibt jedoch auch in Zeiten von KI wertvoll, insbesondere wenn persönliche Bedürfnisse, gesundheitliche Faktoren oder eine langfristige Betreuung berücksichtigt werden müssen.
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Über den Autor
Dr. Frank-Holger Acker
Der Autor ist seit 1998 im Sport aktiv und blickt auf Wettkampferfahrungen im Kampfsport, Powerlifting, Bodybuilding und Marathonlauf zurück. Als Autor mehrerer Bücher und zahlreicher Trainings- und Ernährungskonzepte begleitete er bereits über 1.000 Männer und Frauen auf dem Weg zu ihren sportlichen Zielen. Mehr auf seiner Website.
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Du gibst der KI einen detaillierten Prompt mit deinen Zielen (Kalorien, Protein, Fett), persönlichen Angaben (Gewicht, Trainingszeiten, Budget), Pflichtlebensmitteln und Vorlieben. Die KI erstellt daraus einen alltagstauglichen Tagesplan inklusive Makros, Austauschoptionen und Meal-Prep-Hinweisen.
Als Faustregel gelten 2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht täglich. Bei 80 kg Körpergewicht wären das also 160 g Protein pro Tag. Deutlich mehr bringt in der Regel keinen zusätzlichen Vorteil und kann die Darmflora belasten.
Der Kalorienbedarf hängt von Alter, Gewicht, Größe, Geschlecht und Aktivitätsniveau ab. Für den Muskelaufbau addierst du etwa 10 % auf deinen Erhaltungsbedarf, für eine Diät ziehst du 10–20 % ab. Kalkulatoren geben einen guten Startwert – entscheidend ist aber die Anpassung nach echtem Gewichtsverlauf über mehrere Wochen.
Ja. Mit einem strukturierten Prompt, der deine Zielkalorien, Makros, Vorlieben und Einschränkungen enthält, erstellt ChatGPT in Minuten einen brauchbaren Tagesplan. Wichtig: Je konkreter deine Angaben, desto besser das Ergebnis. Bei gesundheitlichen Besonderheiten sollte das Ergebnis mit einer Fachperson abgeglichen werden.
Meal Prep bedeutet, Mahlzeiten im Voraus zuzubereiten – zum Beispiel einmal pro Woche. Gekochtes Fleisch und Fisch halten sich 2–3 Tage im Kühlschrank, Reis und Kartoffeln bis zu 5 Tage. Eingefroren sind fertige Mahlzeiten mindestens 4 Monate haltbar. So lässt sich ein Ernährungsplan auch an stressigen Tagen einfach einhalten.
Zunächst den Wochendurchschnitt beobachten – Tagesschwankungen durch Wasser sind normal. Erst wenn der Schnitt über 2–4 Wochen stagniert, sollte etwas angepasst werden. Die einfachste Stellschraube sind die Kohlenhydrate: etwa 50 g weniger (Diät) oder mehr (Aufbau) pro Tag.
Ja. KI-Modelle neigen zu Standardlösungen (Reis, Hähnchen, Brokkoli) und können bei gesundheitlichen Besonderheiten wie Allergien, Erkrankungen, Essstörungen oder Schwangerschaft fehlerhafte Empfehlungen geben. In solchen Fällen ist eine qualifizierte Ernährungsberatung oder ärztliche Rücksprache wichtiger als jeder KI-Prompt.