Die China Pro 2026 war nach zweijähriger Pause der erste Wettkampf für Dennis Reinhold. Auch wenn sich einige Fans im Vorfeld einen Kampf um die vorderen Plätze erhofft hatten, reichte es für den Deutschen letztlich nicht für den ersten Callout. Ein Grund hierfür soll auch die nicht optimal verlaufene Peak Week gewesen sein, was der IFBB Pro jedoch vor allem als Learning sieht. Dennoch ist die weitere Saison keinesfalls ohne bleibende Herausforderungen.
Enttäuschender Wettkampf in China
Im Vorfeld der China Pro 2026 zeigte Dennis Reinhold sich mehrfach zuversichtlich. Nachdem insbesondere dank seines Trainingspartners Urs Kalecinski und seiner Betreuerin Martina Ollesch das Feuer fürs Wettkampfbodybuilding neu entfacht worden war, plante der IFBB Pro, in Asien seine bislang beste Form auf der Bühne zu präsentieren. In Formupdates im Vorfeld des Wettkampfes schien es für den Open-Bodybuilder wie geplant zu verlaufen.
Doch mit der Reise nach China begann eine Entwicklung, die sich bis zum Auftritt auf der Wettkampfbühne nicht mehr aufhalten ließ. Wie Dennis Reinhold im Anschluss selbst erklärte, habe er im Vorfeld mit extremer Nervosität und Druck zu kämpfen gehabt, den er sich in erster Linie selbst gemacht habe. Obwohl man im Rahmen der Peak Week keine radikalen Maßnahmen getroffen habe, habe der Stress letztlich die Pläne durchkreuzt.
Während die Form im Training noch wie geplant gewirkt habe, sei er auf der Bühne flach und weich gewesen, was seiner Ansicht nach der ausschlaggebende Punkt für den zwölften Platz bei 24 Startern gewesen sei. Gleichzeitig muss jedoch auch gesagt werden, dass der Open-Bodybuilder in jedem Fall mit einer ästhetischen Linie punkten kann. Die Muskelmasse reichte im Vergleich zur Konkurrenz letztlich jedoch nicht aus, um im Kampf um die vorderen Plätze einzugreifen.
Wird es einen Start in Offenbach geben?
Die Wettkampfsaison ist damit jedoch keinesfalls beendet, auch wenn der Profi-Bodybuilder sich zunächst mit Ankündigungen zurückhalten will, um sich selbst nicht zu viel Druck zu machen. In der Vergangenheit hatte Dennis Reinhold jedoch selbst bereits angedeutet, auch in Offenbach vor heimischem Publikum an den Start gehen zu wollen.
Sollte er dies umsetzen, würde er dort auf eine Reihe weiterer deutscher Profis treffen. Zuvor begab sich der verletzungsgeplagte Open-Bodybuilder alllerdings erneut in ärztliche Behandlung.
Schon in der Vergangenheit wurden Gelenkprobleme zu einem limitierenden Faktor beim Training, und auch wenn Dennis Reinhold inzwischen verschiedene Anpassungen im Training vornahm, um auf die Herausforderungen seines Körpers zu reagieren, bleibt eine Wettkampfvorbereitung nicht folgenlos.
Dennis Reinhold lässt Knie behandeln
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland suchte der IFBB Pro daher mal wieder Mathias Ritsch auf, dem eine Vielzahl an Bodybuildern seit Jahren vertraut. Neben Problemen am Ellenbogen und an den Schultern ließ Dennis Reinhold sich vor allem wegen Schmerzen am Knie behandeln.
Er bekam eine Hyaluron-Spritze gesetzt, die die Gelenkflüssigkeit anreichern und so Reibungen vermindern soll, was offenbar längst überfällig war. So erklärte der Open-Bodybuilder zuletzt, bei bestimmten Übungen die Reibung im Knie sogar hören zu können.
Die Spritze soll die nächsten vier bis sechs Wochen überbrücken. In dieser Zeit soll die Diät fortgesetzt werden und noch einmal die letzten Kilos an Fett runtergehen, die sich insbesondere an der Rückseite befänden. Auch wenn es nicht offiziell gesagt wurde, ist ein Start in Offenbach damit umso wahrscheinlicher.
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