Beim Mr. Olympia 2025 wurde Samson Dauda als amtierender Champion nicht nur geschlagen, sondern sogar aus den Top 3 verdrängt. Nur zweimal in der Geschichte des Olympias wurde ein Titelträger deutlicher geschlagen. Der Brite zog hieraus seine Konsequenzen und ging die Vorbereitung für den Mr. Olympia 2026 gänzlich anders an. In diesem Jahr will Samson Dauda in Las Vegas seinen Titel zurückgewinnen.
Samson Dauda ließ sich zu stark vom Feedback beeinflussen
Samson Dauda zählt zu den Open-Bodybuildern, die beeindruckende Muskelmasse mit einer ästhetischen Linie verbinden. Dennoch wurde dem Briten in den vergangenen Jahren immer wieder vorgeworfen, dass er noch nicht seine Bestform erreicht habe. Während die Masse über jeden Zweifel erhaben war, wünschten sich Kritiker, dass der Brite die letzten Prozent in Sachen Definition herausholen würde.
Dieses Feedback nahm sich der Olympia-Champ von 2024 zu Herzen und versuchte, genau dieses Paket in Las Vegas auf die Bühne zu bekommen. Das Ergebnis war jedoch, dass der Ausnahmeathlet für seine Verhältnisse zu flach und letztlich zu leicht war. So wurde er nicht nur knapp geschlagen, sondern letztlich sogar aus den Top 3 verdrängt, was zuvor nur Samir Bannout 1984 und Big Ramy 2022 in ähnlicher Form passiert war.
Doch als wäre dies nicht bereits genug, folgte kurz darauf eine weitere Niederlage. Auf der Prag Pro 2025 wollte Samson Dauda mit einer neuen Ladestrategie zur alten Form finden, doch die zehrende Olympia-Diät kostete zu viel Qualität. Am Ende wurde der Brite knapp vom Olympia-Fünften Martin Fitzwater geschlagen, der beim Olympia 2025 noch auf Platz 5 gelandet war.
Neue Vorbereitungsstrategie für 2026
Samson Dauda zog seine Lehren aus diesen sportlichen Niederlagen. In der Offseason vor dem Mr. Olympia 2026 entschloss sich der Open-Bodybuilder, sich keine künstliche Gewichtsgrenze zu setzen, sondern seinen Körper so weit wachsen zu lassen, wie dieser es ermöglichen würde. Am Ende landete er bei einem Gewicht von 163 Kilogramm, nachdem er sich im Vorjahr noch 150 Kilogramm als Höchstgewicht selbst auferlegt hatte.
Während dies bei den meisten Menschefn vermutlich Einschränkungen im Alltag nach sich gezogen und eher die Optik eines Strongmans als eines Bodybuilders bedeutet hätte, traf beides auf Samson Dauda nicht zu. Der Brite hatte weiterhin deutlich erkennbare Bauchmuskeln, wie er in Formupdates immer wieder unter Beweis stellte, und konnte auch im Alltag mit seinem Hund Gassi gehen oder Haushaltsarbeiten erledigen.
Für den Olympia 2026 plant er nun, diese neue Masse auf die Bühne zu bringen und gleichzeitig mit einer sehr guten Härte zu verbinden. Trotz der sportlichen Niederlage habe er in der vergangenen Saison gelernt, wie er seine Haut dünner bekommen könne. Nun gilt es, die gewohnte Masse mit der neuen Härte zu verbinden.
Wunsch-Top-4 für den Olympia 2026
Der Ausfall von Hadi Choopan in diesem Jahr bedeutet, dass ein Platz in den Top-Regionen beim Olympia 2026 frei geworden ist. Neben dem Duell mit Andrew Jacked, der ebenfalls groß und mit einer ästhetischen Linie ausgestattet ist, nennt Samson Dauda daher auch seine Wunsch-Top-4 für den anstehenden Wettkampf.
Im finalen Vergleich möchte der Brite neben dem amtierenden Champ Derek Lunsford sowie Andrew Jacked auf Nick Walker treffen. Der US-Amerikaner erlebte beim Olympia 2025 ebenfalls eine herbe sportliche Niederlage und meldete sich in diesem Jahr beeindruckend zurück. Ob die Judges diese Konstellation am Ende ebenfalls auf der Bühne sehen wollen, werden die Fans bald erfahren.
Titelbild: Instagram



















