Mr. Olympia 2026 Classic Physique: Vier Top-10-Athleten sind nicht dabei!

Mr. Olympia 2026 Classic Physique: Vier Top-10-Athleten sind nicht dabei!

Die Classic Physique wird auch auf dem Mr. Olympia 2026 wieder eines der großen Highlights sein. Nachdem die Judges im vergangenen Jahr Ramon Dino zum neuen Champ gekürt hatten, bleibt es abzuwarten, ob diesem eine ähnliche Siegesserie wie Chris Bumstead gelingen wird. Doch auch die Verteilung der dahinterliegenden Plätze dürfte in diesem Jahr eine spannende Angelegenheit werden. Gleich vier Athleten, die beim Olympia 2025 noch in der Top 10 gelandet waren, werden 2026 nicht an den Start gehen.

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Michael Daboul und Matheus Menegate verzichten trotz knapper Quali

Michael Daboul und Matheus Menegate zählen eigentlich zu den Top-Athleten in der Classic Physique. Dennoch erlangten die beiden in diesem Jahr denkbar knapp die Olympia-Quali. Nachdem die IFBB im Vorjahr den Qualifikationsmodus angepasst hatte, mussten Classic-Athleten in der Regel zwei Wettkämpfe gewinnen, um direkt für den Wettkampf in Las Vegas qualifiziert zu sein.

Andernfalls kam man in ein Punkteranking, bei dem ab kommendem Jahr nur noch die Top 20 am Olympia teilnehmen dürfen. Sowohl Michael Daboul als auch Matheus Menegate fanden sich in diesem Jahr im Punkteranking wieder. Ursprünglich wollte der Brasilianer sowohl in Tampa als auch in Texas an den Start gehen, kündigte Ende Juli jedoch bereits an, die Saison 2026 zu beenden. Der Olympia-Siebte wird damit nicht am Mr. Olympia 2026 teilnehmen.

Auch der Olympia-Achte Michael Daboul verzichtet auf eine erneute Olympia-Teilnahme. Drei Wochen vor dem Mr. Olympia 2026 veröffentlichte die IFBB eine aktuelle Liste mit allen qualifizierten Startern, die auch tatsächlich am Wettkampf teilnehmen werden. Namen wie Hadi Choopan oder Wei Li, die wegen Visa-Problemen nicht am Olympia teilnehmen können, fehlen bereits in der Auflistung – und auch Michael Daboul ist bei den Classic-Physique-Athleten nicht dabei. Kurz danach erklärte der IFBB Pro selbst, in die Offseason zu gehen.

Nach Platz 4 im Vorjahr: Jose Manuel Muñoz wechselt ins Open Bodybuilding

Die Pittsburgh Pro ist eine der „Flaggschiff-Shows“ der IFBB, wie Tyler Manion es selbst einmal beschrieb. Der Wettkampf ist seit einigen Jahren für sein hochklassiges Guest-Posing-Line-up bekannt, das regelmäßig diverse Olympia-Top-Athleten auf die Bühne holt. In diesem Jahr gab es eine weitere Besonderheit, die nachhaltigen Einfluss auf den Mr. Olympia 2026 hat.

Jose Manuel Muñoz, besser bekannt als Josema Beast, gab nicht nur ein Gastposing, sondern erklärte auch, von der Classic Physique ins Open Bodybuilding zu wechseln. Der Spanier beschrieb das Erreichen des Gewichtslimits als zu große Qual, die nicht nur physisch, sondern insbesondere auch psychisch belastend war. Ähnlich wie Urs Kalecinski im Jahr zuvor entschied der Olympia-Vierte sich daher für den Wechsel ins Schwergewichtsbodybuilding.

Josema Beast verzichtet auf Olympia 2026
Josema Beast verzichtet auf Olympia 2026 – Bild: Instagram

Gleichzeitig bedeutet das somit, dass nicht nur ein weiterer Platz in der Top 10, sondern insbesondere auch im First Callout frei wird. Dies könnte sich auch auf das restliche Line-up auswirken.

Justin Badurina verpasst Olympia-Quali

Der vierte Athlet, der im vergangenen Jahr noch in der Top 10 der Classic Physique stand und dieses Jahr nicht am Mr. Olympia 2026 teilnehmen wird, ist Justin Badurina. Der US-Amerikaner arbeitete sich vom 14. Platz im Jahr 2024 auf den neunten Rang im vergangenen Jahr vor. Mit einem anschließenden Sieg auf der Hurricane Pro im Jahr 2025 schien die Grundlage für die dritte Olympia-Quali bereits gelegt, doch im Anschluss hatte der IFBB Pro kein Glück.

Justin Badurina verpasst die erneute Olympia-Quali in der Classic
Justin Badurina verpasst die erneute Olympia-Quali in der Classic – Bild: Instagram

Sowohl auf der New York Pro als auch auf der Pittsburgh Pro wurde es lediglich der sechste Platz, was bedeutet, dass es hierfür nicht einmal Punkte fürs Qualifikationsranking gab. So hatte der Olympia-Neunte lediglich 10 Punkte für einen Saisonsieg gesammelt, was im Gesamtranking Platz 36 entsprach.

Titelbild: Instagram der Athleten

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