345 Athleten für den Olympia 2026 qualifiziert

346 Athleten für den Olympia 2026 qualifiziert

Der Mr. Olympia ist auch im Jahr 2026 der Wettkampf, auf den die gesamte Bodybuildinggemeinde hinfiebert. Neben der Fit-Model-Klasse, die erstmals beim Olympia zu sehen sein wird, erwarten Fans elf weitere Kategorien, in denen Athletinnen und Athleten um den Titel kämpfen werden. Aufgrund der großen Anzahl gab es im Vorfeld des Wettkampfs Anpassungen am Qualifikationsmodus. Am Ende sind es nun 345 Athletinnen und Athleten, die für den Olympia 2026 startberechtigt sind.

Qualifikationssystem wegen zu vieler Starter geändert

Knapp ein Jahr ist es her, dass die IFBB auf die große Anzahl der Athletinnen und Athleten beim Mr. Olympia reagierte. Während bereits Monate zuvor verschiedene Lösungen diskutiert wurden und unter anderem eine Vorwahl vor dem eigentlichen Wettkampf vorgeschlagen wurde, gingen die Verantwortlichen letztlich einen anderen Weg.

Nachdem im Jahr 2023 die Qualifikationsmöglichkeit über ein Punkteranking abgeschafft worden war, führte man im vergangenen Jahr eine ähnliche Regelung wieder ein. Anders als zuvor galt die Teilnahmemöglichkeit über Punkte, die man für Platzierungen bei Wettkämpfen sammelte, jedoch nur für einige ausgewählte Klassen wie die Classic-Physique- oder die Bikini-Klasse. Gleichzeitig mussten Athletinnen und Athleten in diesen Kategorien in der Regel zwei Wettkämpfe gewinnen, um am Olympia 2026 teilnehmen zu dürfen.

Für alle anderen blieb lediglich die Hoffnung, genügend Punkte zu sammeln, um in den Top 25 gelistet zu werden. Der wohl bekannteste Name, der über diese Regelung zum Mr. Olympia 2026 fahren wird, ist Michael Daboul. Nach einem späten Saisoneinstieg gewann er in China einen Wettkampf, kam kurz darauf bei der Austria Oak 2026 jedoch nur auf den dritten Rang. Mit insgesamt 16 Punkten landete der Olympia-Achte auf einem geteilten 23. Platz und wird auch dieses Jahr in Las Vegas dabei sein.

Trotz Regeländerung: 345 Athletinnen und Athleten für Olympia 2026 qualifiziert

Mit der Einführung des neuen Regelwerks verhinderte die IFBB ein Szenario, das seinen Schatten vorauswarf. Hätte man diese Änderungen nicht umgesetzt, hätte es zukünftig in Klassen wie der Bikini-Kategorie oder der Classic Physique gut 100 Starter je Division geben können. Die bereits jetzt ausgedehnte Vorwahl hätte sich am Olympia-Wochenende noch mehr in die Länge gezogen. Dennoch wird der Mr. Olympia 2026 keine kleine Veranstaltung.

Insgesamt haben 345 Athletinnen und Athleten die Startberechtigung für den Wettkampf in Las Vegas. Auch wenn mit dem Ende der Qualifikationsperiode bereits klar ist, dass es auch in diesem Jahr Ausfälle geben wird – Hadi Choopan ist bislang der prominenteste –, erwartet die Fans damit erneut ein langes Wettkampfwochenende.

Ob die IFBB für das kommende Jahr nochmals nachbessern wird oder am derzeitigen Modus festhält, bleibt abzuwarten. Die Zahl der qualifizierten Profis teilt sich nach Kategorien wie folgt auf:

  • 24 Open-Bodybuilder
  • 50 Classic-Physique-Athleten
  • 25 Athleten in der 212
  • 50 Men’s-Physique-Athleten
  • 15 Athleten in der Wheelchair-Klasse
  • 12 Athletinnen im Women’s Bodybuilding
  • 18 Teilnehmerinnen in der Women’s Physique
  • 33 Starterinnen in der Figure
  • 41 Wellness-Athletinnen
  • 49 Bikini-Athletinnen
  • 11 Fitness-Starterinnen
  • 17 Fit-Model-Athletinnen
Titelbild: Instagram

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