Urs Kalecinski spricht über seine Comeback-Pläne

Urs Kalecinski spricht über seine Comeback-Pläne

Knapp ein Jahr ist es her, dass Urs Kalecinski sein Profi-Debüt im Open Bodybuilding gab und auf Anhieb die Olympia-Quali holte. Es folgte nicht weniger als ein zweiter Sieg in Offenbach vor heimischem Publikum, bevor der frühere Classic-Athlet beim Olympia erstmals in der offenen Klasse antrat. Seitdem durchkreuzte insbesondere die Gesundheit weitere Wettkämpfe. Jetzt sprach Urs Kalecinski allerdings mit seinem Coach Stefan Kienzl über seine Comeback-Pläne.

RepOne als bevorzugte Quelle bei Google festlegen.Jetzt hinzufügen

Erstmals in der Karriere im dritten Callout – und trotzdem glücklich

Die Entscheidung, von der Classic Physique ins Open Bodybuilding zu wechseln, wurde von Urs Kalecinski nicht leichtfertig getroffen. Bereits im Jahr zuvor kämpfte der IFBB Pro immens mit dem Gewichtslimit und suchte sich sogar Hilfe, um den mentalen Druck zu verarbeiten. Bekanntermaßen hielt er diesem Druck stand, und nach dem Rücktritt von Chris Bumstead erwarteten Bodybuildingfans beim Olympia 2025 ein Duell zwischen den Deutschen Urs Kalecinski und Mike Sommerfeld.

Doch der Olympia-Dritte entschied sich letztlich bekanntlich für einen anderen Weg und nahm dabei auch in Kauf, nicht in Las Vegas auf der Bühne stehen zu können. So erklärt der IFBB Pro, dass er sich zunächst einmal in der neuen Klasse ausprobieren wollte, wohingegen sein Coach Stefan Kienzl bereits vor dem Wettkampf in Italien zuversichtlich war, dass sein Schützling trotz Klassenwechsel beim Olympia antreten würde.

So kam es letztlich auch, und Urs Kalecinski erklärte schon damals, mit so wenig Druck wie schon seit Jahren nicht mehr auf der Bühne zu stehen. Auch wenn es erstmals in seiner Bodybuildingkarriere nur für den dritten Callout reichte, hatte der Deutsche Spaß auf der Bühne und genoss den Abend.

Comeback soll den Effekt aus 2025 wiederholen

Seitdem nahm Urs Kalecinski bislang an keinen weiteren Wettkämpfen teil. Die ursprünglichen Starts in New York und Pittsburgh mussten aufgrund von gesundheitlichen Problemen zunächst abgesagt werden. Kurz darauf entschied der IFBB Pro sich, in diesem Jahr nicht mehr auf die Bühne zu gehen.

Körper und Geist sollte eine Pause ermöglicht werden. Diese war nun lang genug, dass der mehrfache Olympia-Teilnehmer sich bereits wieder bereit für eine Vorbereitung fühlt, wobei er und sein Coach beide der Ansicht sind, dass es klar erkennbare Verbesserungen geben würde.

Beim nächsten Wettkampf soll der Fortschritt jedoch ebenso deutlich sein wie 2025 nach dem Wechsel von der Classic ins Open Bodybuilding. Dabei setzen er und sein Coach allerdings nicht auf möglichst viel Masse auf der Bühne.

Urs Kalecinski will Classic-Härte ins Open bringen

Bei seinem Open-Debüt im vergangenen Jahr hatte Urs Kalecinski knapp 118 Kilogramm und liegt derzeit etwas mehr als zehn Kilogramm über dem Bühnengewicht. Viel mehr wollen er und sein Coach jedoch auch gar nicht in dieser Offseason draufpacken. Nach Ansicht von Stefan Kienzl würden die meisten Athleten auch im Open Bodybuilding davon profitieren, sich nicht auf Krampf Gewicht ranzufressen, sondern Performance und Wohlbefinden auch in der Offseason zu beachten.

Das Ziel von Urs Kalecinski ist es daher, im kommenden Jahr kaum schwerer als 2025 auf der Bühne zu stehen. Im Podcast peilt der IFBB Pro knapp 120 Kilogramm Bühnengewicht an. Den Unterschied solle hingegen die Form machen.

Der frühere Classic-Athlet kündigte an, die Härte, für die er in der Classic bekannt war, bei seinem nächsten Auftritt ins Open Bodybuilding bringen zu wollen. Wenn ihm dies gelingt, sind er und sein Coach überzeugt, dass es mit der nächsten Olympia-Qualifikation klappen sollte.

Titelbild: Instagram

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here